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So lassen sich Server virtueller Datenbanken optimieren

Performance-Einbußen virtueller Datenbanken lassen sich durch die Integration von Monitoring- und Benachrichtigungsfunktionen vermeiden, so dass Anwender davon nichts bemerken.

Um einen virtuellen Datenbankserver zu optimieren, kann man Tools integrieren, mit denen sich die Systemleistung überwachen lassen und der Administrator schnell auf Probleme reagieren kann.

Virtuelle Datenbankserver bieten zahlreiche Vorteile, aber es besteht auch die Gefahr, dass sie durch den umfangreichen Speicherverbrauch und den überproportionalen Dateizugriffsverkehr große Mengen an Ressourcen verbrauchen. Wer einen virtuellen Datenbankserver eingerichtet und in einer VM bereitgestellt hat, der sollte Überwachungs-Tools integrieren, um sicherzustellen, dass die Leistung optimal bleibt.

Die Überwachung des virtuellen Datenbankservers ermöglicht es, Informationen über die Systemleistung zu sammeln und Leistungsprobleme wie Speicher- oder Prozessorüberlastung sowie Netzwerk- oder I/O-Engpässe zu erkennen. Die Verwendung von Warnmeldungen stellt sicher, dass Benachrichtigungen zu einem Problem an die Verantwortlichen versendet werden, bevor oder sobald es auftritt, und so lassen sich diese Probleme zügig beheben und dies, bevor Benutzer sie überhaupt bemerken.

Unternehmen sollten vermeiden, VM-Speicher oder Prozessoren zu überfordern, um eine optimale Leistung des virtuellen Datenbankservers zu gewährleisten. Ebenso müssen auch die Prozesszahlen niedrig gehalten werden, damit eine VM nicht zu viele Ressourcen verbraucht.

Virtuelle Datenbankserver bieten zahlreiche Vorteile, aber es besteht auch die Gefahr, dass sie durch den umfangreichen Speicherverbrauch und den überproportionalen Dateizugriffsverkehr große Mengen an Ressourcen verbrauchen.

Eine Möglichkeit, die Datenbankprozesse gering zu halten, besteht darin, dass einige andere VMs auf wichtigen virtuellen Servern für Datenbanken laufen. Eine weitere Möglichkeit, Datenbankprozesse zu minimieren, besteht darin, Gastbetriebssysteme von Grund auf neu zu installieren, anstatt sie zu konvertieren. Dadurch wird sichergestellt, dass keine Prozesse auf den VMs operieren, die nur in physischen Umgebungen notwendig sind.

Übermäßiger Speicherverbrauch kann zu potenziellen Leistungsproblemen wie erhöhten CPU-Wartezeiten, Latenzzeiten oder Anwendungsproblemen führen. Beispielsweise haben speichersensitive Dienste wie SQL-VMs dieses Problem. SQL-Server sind in der Regel ressourcenintensiv, daher sollten diese nicht mit anderen VMs um Ressourcen konkurrieren. Eine Möglichkeit, dies zu vermeiden, besteht darin, eine virtuelle SQL-VM auf einem anderen Server zu hosten.

Die Verwendung eines Überwachungs-Tools kann es ermöglichen, die Auslastung und den Speicher des virtuellen Datenbankserver-Prozessors zu überwachen, so dass bei Bedarf Ressourcen in den Datenbank-VMs hinzugefügt oder angepasst werden können. Die Neuzuordnung von Daten auf Speicher mit höherer Schicht und besserer Leistung kann den Durchsatz und Probleme mit der Latenzleistung verbessern.

Das Auftreten von Engpässen könnte mit der Netzwerknutzung zwischen Datenbanken, Speicher- oder Client-basierten Systemen zusammenhängen. Hier lassen sich mehrere Netzwerkverbindungen kombinieren, ein Prozess, der als Adapter-Teaming bezeichnet wird, um den Netzwerkdurchsatz zu erhöhen.

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Artikel wurde zuletzt im November 2018 aktualisiert

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