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Diese grundlegenden Linux-Kommandos sollten Sie kennen

Für die Verwaltung von Linux-Dateien sollte der Anwender ein paar grundlegende Kommandozeilen kennen. Wir stellen die wichtigsten vor.

Wer als IT-Administrator Linux-Umgebungen managt, der sollte einige Linux-Datei-Management-Vefehle auswendig kennen, damit Dateiverluste und Desorganisationen verhindert werden und die Arbeit leichter von der Hand geht.

Bevor Sie mit der Dateiverwaltung beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie die richtigen Berechtigungen verwenden. Die Ausführung von Dateiverwaltungsaufgaben als Nicht-Root-Benutzer hat Einschränkungen; Nicht-Root-Benutzer haben nur Schreibrechte für die Home- und /tmp-Verzeichnisse. Der Root-Benutzer kann Dateien an beliebiger Stelle innerhalb des Betriebssystems erstellen.

Eine weitere wichtige Anforderung ist die Kenntnis des Speicherorts der Datei. Der Hierarchie-Standard des Dateisystems ist der organisatorische Rahmen auf Linux-Maschinen. Dieser Standard stellt sicher, dass Sie unabhängig von der Distribution, die Sie verwenden, immer Programmdateien in /usr, die Log Files (Protokolldateien) in /var/log und temporäre Dateien in /tmp finden.

Grundlegende Befehle zur Dateiverwaltung unter Linux

Der allererste Befehl, den man kennen sollte, ist ls. Hier werden alle Dateien im aktuell ausgewählten Verzeichnis angezeigt. Sie können -l hinzufügen, um zusätzliche Dateieigenschaften anzuzeigen, wie zum Beispiel den Dateieigentümer und die zugehörigen Berechtigungen. Mit ls werden versteckte Dateien mit -a angezeigtzeigt und ls -l zeigt das lange Ausgabeformat, so dass Sie alle Dateieigenschaften sehen können.

Sie benötigen auch Linux-Dateiverwaltungsbefehle, um Dateien zu kopieren und zu verschieben. Verwenden Sie den Befehl cp zum Kopieren und dann den Befehl mv, um eine Datei zu verschieben. Geben Sie für beide Befehle den Namen der Datei als ersten Parameter und den Namen des Zielverzeichnisses als zweiten Parameter an. Beispielsweise kopiert cp /etc/hosts/tmp die Datei /etc/hosts in das Verzeichnis /tmp.

Die Berechtigungen gelten auch beim Kopieren oder Verschieben einer Datei. Beide Befehle erfordern Leserechte für die Originaldatei und Schreibrechte für das Zielverzeichnis. Wenn Sie eine Datei verschieben möchten, benötigen Sie Schreibrechte für das ursprüngliche Dateiverzeichnis. Das liegt daran, dass das Verschieben einer Datei diese von ihrem ursprünglichen Speicherort entfernt, was sie zu einer Verzeichnisoperation macht.

Mit dem Befehl rm können Sie eine Datei entfernen; Sie geben einfach rm und den Dateinamen ein. Zum Beispiel entfernt rm /tmp/hosts die Datei, die Sie gerade in das Verzeichnis /tmp kopiert haben. Beim Entfernen von Dateien benötigen Sie Schreibrechte auf das Verzeichnis, das die zu entfernende Datei enthält.

Abhängig davon, welche Befehle Sie verwenden, entfernt der Befehl rm sowohl einzelne Dateien als auch Inhaltsverzeichnisse. Dazu fügen Sie dem Befehl rm den Schalter -r hinzu. Die Implementierung von rm-r f /data löscht das gesamte Datenverzeichnis, also seien Sie vorsichtig und bestätigen Sie, welche Daten Sie löschen. Bei Linux-Datei-Management-Befehlen ist das Sicherungsband die einzige Möglichkeit, Daten wiederherzustellen, sobald etwas gelöscht ist. 

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Artikel wurde zuletzt im September 2018 aktualisiert

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