Die Evolution von Application Performance Management Tools

Mit der Weiterentwicklung von Apps müssen auch die Verwaltungs-Tools der IT angepasst werden – insbesondere mit Blick auf die Anwendungs-Virtualisierung.

IT-Professionals können Tools für das Application Performance Management (APM) verwenden, um die Anwendungsleistung zu messen und mögliche Probleme zu lösen. In den letzten Jahren hat sich die Art der Enterprise-Anwendungen und damit auch die Art der Application Performance Management Tools stark verändert.

Während Unternehmen früher ausschließlich traditionelle Desktop-Applikationen nutzten, verwenden moderne Organisationen eine Kombination aus Cloud-, mobilen, virtuellen und Legacy-Desktop-Anwendungen. Diese Verschiebung in der Art der Applikationen, mit denen Benutzer arbeiten, hat Unternehmen gezwungen, neu zu bewerten, was ein Application Performance Management Tool können muss.

Was bei modernen APM-Tools zu beachten ist

Der größte Unterschied zwischen modernen und älteren APM-Tools besteht darin, dass viele der neueren Tools für die Überwachung des gesamten Application Stacks entwickelt wurden. Dies ist von entscheidender Bedeutung, da Technologien wie Anwendungs-Virtualisierung die Bereitstellung komplexer gemacht haben.

Ein Problem irgendwo im virtuellen Application Stack kann zu einer schlechten Benutzererfahrung führen, doch die schiere Komplexität des Stack kann die Fehlersuche erschweren. Durch den Einblick in den Application Stack kann ein APM-Tool jedoch die Lösung von Problemen wesentlich erleichtern.

Ein Application Performance Management Tool muss mehr als nur den Application Stack überwachen. Manchmal liefern Infrastruktur-Metriken kein genaues Bild der User Experience. Dies gilt insbesondere für virtuelle Anwendungen, da sie auf einem Virtualisierungs-Host laufen, der Benutzer aber über einen Thin Client auf die Anwendungen zugreift.

Ergebnisse einer Umfrage über die Gründe, warum Unternehmen APM-Tools kaufen
Abbildung 1: Ergebnisse einer Umfrage über die Gründe, warum Unternehmen APM-Tools kaufen

Ein APM-Tool, das sich ausschließlich auf Backend-Metriken konzentriert, kann möglicherweise bestimmte Probleme, wie zum Beispiel Netzwerk-Latenz, die sich auf die Benutzerfreundlichkeit auswirken, nicht erkennen. Infolgedessen glaubt die IT-Abteilung eventuell, dass eine Anwendung normal funktioniert, aber in Wirklichkeit könnte es zu schwerwiegenden Performance-Problemen kommen. Ein gutes APM-Tool sollte als solches die Erfahrungen der Endanwender untersuchen.

Application Performance Management Tools sollten Anwendungen auf Code-Ebene überwachen. Moderne APM-Tools können zum Beispiel Programmiersprachen wie .NET, Perl und Java überprüfen.

Im Idealfall sollte ein solches Tool aber auch in der Lage sein, die SQL-Abfragen einer Anwendung zu überwachen. Auf diese Weise ist es möglich, bei Performance-Problemen einer Anwendung zu sehen, welche SQL-Abfragen beteiligt sind.

Aufgrund des sich ändernden Erscheinungsbildes von Anwendungen sind moderne APM-Anwendungen in der Regel funktionsreich. Beim Kauf eines Application Performance Management Tools kommt es vor allem darauf an, wie gut das Tool für virtuelle und Cloud-basierte Anwendungen funktioniert und in welcher Granularität es die von der IT benötigten Informationen bereitstellen kann.

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Artikel wurde zuletzt im März 2018 aktualisiert

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