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HPE SimpliVity 380: HCI-Appliance auf Basis des HPE ProLiant DL 380

ProLiant und SimpliVity OmniStack: HPE kündigt mit der HPE SimpliVity 380 die erste hyper-konvergente Appliance nach der SimpliVity-Übernahme an.

Auf der CeBIT 2017 hat HPE die neue hyper-konvergente Appliance HPE SimpliVity 380 angekündigt, die den populären HPE ProLiant DL 380 mit der hyper-konvergenten Software OmniStack von SimpliVity kombiniert. Damit gibt HPE nach der Mitte Februar 2017 abgeschlossenen Übernahme von SimpliVity durch HPE erstmals einen Ausblick auf gemeinsame Produkte der beiden Unternehmen.

Mark Linesch, Vice President Strategy, Hewlett Packard Enterprise CTO Office, pries während einer Pressekonferenz zur neuen HPE SimpliVity 380 vor allem die unterschiedlichsten Enterprise-Funktionen von SimpliVity OmniStack wie die Deduplizierung, Komprimierung oder die tief in die Software integrierten Backup- und Replikationsmöglichkeiten, die durch die Übernahme jetzt auch HPE zur Verfügung stünden. Schon vor der Übernahme ließ SimpliVity kaum eine Gelegenheit aus, den Funktionsumfang der eigenen hyper-konvergenten Lösung gegenüber Konkurrenzprodukten wie Nutanix oder VMware vSAN als Alleinstellungsmerkmal darzustellen. In die gleiche Kerbe schlägt jetzt also auch HPE zur Vermarktung der neuen HPE SimpliVity 380.

Vor der Übernahme durch HPE baute SimpliVity vor allem auf die Hardwarepartner Lenovo und Dell, die Standard-x86-Server für SimpliVity OmmiStack lieferten. Auf Nachfrage bestätgte Mark Linesch, dass SimpliVity zukünftig ausschließlich auf HPE-Systemen erhältlich sein werde, auch wenn bestehende Dell- oder Lenovo-Produkte weiter Support erhalten sollen. Die Produktübersicht der SimpliVity-Webseite listet derzeit allerdings auch noch die eigene OmniCube-Appliance sowie OmniStack mit Lenovo, Dell und Cisco UCS auf.

Zumindest mittelfristig sollen bestehende SimpliVity-Kunden aber auf HPE-Server migriert werden. Parallel zum neuen HPE SimpliVity 380 sollen auch HPEs eigene hyper-konvergente Appliances HPE Hyper Converged 380 (ebenfalls auf Basis des ProLiant DL 380) sowie Hyper Convergenced 250 erhalten bleiben.

An den Spezifikationen hat sich beim Wechsel von Dell/Lenovo zu HPE erwartungsgemäß wenig bis gar nichts geändert, HPE SimpliVity 380 mit OmniStack vereint neben Deduplizierung, Komprimierung, Backup und Replikation im Sinne hyper-konvergenter Infrastrukturlösungen also nach wie vor auch Shared Storage, Storage Tiering mit SSDs sowie WAN-Optimierung (Wide Area Network) und Cloud-Gateway – also den bisher bereits erhältlichen OmniStack-Funktionsumfang.

Auf Hardwareseite ist die neue HPE SimpliVity 380 in drei Ausprägungen mit unterschiedlichen Storage-Konfigurationen von bis zu 1,4 Terabyte Memory und 12 x 1,9 Terabyte SSD-Speicher in RAID-5- und RAID-6-Konfiguration verfügbar. Alle drei All-Flash-Appliances nutzen zwei Intel-Chips E5-2600 v4 der Broadwell-Generation mit bis zu 44 Kernen.

Die neue HPE SimpliVity 380 Appliance ist ab sofort bestellbar und wird laut HPE ab Juni 2017 ausgeliefert.

Nachtrag vom 28. März 2017: Laut HPE wird HPE SimpliVity 380 bereits ab Mai 2017 verfügbar sein.

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