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Tesla M10 ergänzt NVIDIA-GRID-Portfolio und zielt auf hohe Anwenderdichten

Die neue GRID-Grafikkarte Tesla M10 ergänzt die bestehenden GRID-Karten Tesla M6 und Tesla M60. Optimiert ist die Tesla M10 für hohe Anwenderdichten.

Die GRID-Plattform 2.0 wurde von NVIDIA im September 2015 mit den beiden GRID-Karten Tesla M6 und Tesla M60 vorgestellt, die im Gegensatz zu den Kepler-GPUs der älteren K1- und K2-Karten auf die neuere Maxwell-Architektur setzen.

Die Tesla M60 ist für den Einsatz in Tower- und Rack-Servern konzipiert und mit zwei GPUs, 16GB GDDR5 RAM und 4096 CUDA Cores für eine möglichst hohe Leistung optimiert. Die Tesla M6 bietet demgegenüber lediglich eine GPU, 8 GB GDDR5 RAM und 1536 CUDA Cores, ist dafür aber die erste GRID-Karte, die per Mobile PCI Express Module (MXM) in Blade-Servern und konvergenten Produkten zum Einsatz kommt.

Zwischen diesen beiden Produkten hat NVIDIA offenbar eine Lücke gesehen, die jetzt mit der neuen Tesla M10 geschlossen werden soll. Bestückt mit vier Maxwell GPUs, 2560 CUDA Cores (640 pro GPU) und 32 GB GDDR5 RAM richtet sich die Tesla M10 laut NVIDIA vor allem an VDI-Umgebungen (Virtual Desktop Infrastructure), in denen eine hohe Nutzerdichte pro Host-Server erreicht werden soll.

Während die Tesla M6 lediglich bis zu 16 vGPU-Instanzen unterstützt, kommt die Tesla M60 mit ihren zwei GPUs bereits auf 32, die Tesla M10 dagegen auf 64. Beim Einsatz von zwei Tesla-M10-Karten pro Server kommt man so rechnerisch auf bis zu 128 VDI-Anwender, die von einem Server unterstützt werden.

Mit der Tesla M10 zielt NVIDIA also nicht auf High-End-Workloads wie CAD-Berechnungen und andere grafikintensive Applikationen, sondern vielmehr auf Business-Anwendungen wie Office, Adobe Photoshop oder auch einfach Web-Browser, die von fast allen Angestellten eines Unternehmens verwendet werden und immer mehr auch von der GPU-Beschleunigung profitieren.

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In VDI-Umgebungen mit virtuellen Desktops und App-Virtualisierung stellt sich laut NVIDIA damit die Frage, wie nicht nur Grafiker, Designer und Ingenieure mit vGPU-Technologie versorgt werden können, sondern zusätzlich hierzu auch die Nutzererfahrung mit regulären Business-Anwendungen verbessert werden kann. Die neue GRID-Option Tesla M10 soll genau dies durch die hohe Anwenderdichte von bis zu 128 Desktops pro Host-Server vergleichsweise kostengünstig ermöglichen.

Die neuen Tesla-M10-Karten sollen ab August 2016 verfügbar sein, zu den Preisen macht NVIDIA derzeit noch keine Angaben.

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