Google Compute Engine bietet Support für Windows Server 2008 R2/2012 R2

Die Beta-Phase ist vorbei: Ab sofort lassen sich Windows Server 2008 R2/2012 R2 mit allen SLAs auf Googles Compute Engine nutzen.

Wie Google per Blog-Beitrag bekanntgibt, hat die Unterstützung von Windows Server auf der Google Compute Engine die Betaphase verlassen und ist ab sofort mit allen Google-SLAs allgemein verfügbar. Neben Linux-Betriebssystemen wie CentOS 6/7, Debian 7, Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 6/7, SUSE Linux Enterprise Server  11/12 und Ubuntu können nun also auch Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2012 R2 auf Googles Cloud-Plattform genutzt werden. Wie RHEL und SUSE Linux fällt dabei auch Windows Server in die teurere Premium-Kategorie.

Über unabhängige Service-Provider war es auch bisher bereits möglich, Windows-Server-Instanzen in der Google-Cloud zu betreiben, ab sofort besteht diese Möglichkeit nun auch direkt über Google. Wie auch Linux-VMs bietet Googles Compute Engine Windows Server die Anbindung an Block-Speicher und den Backup Dienst Cloud Storage Nearline. Über das Microsoft License Mobility Program ist es zudem möglich, bestehende Applikationen für Windows Server wie SharePoint, SQL Server und Exchange Server mit bereits vorhandenen Lizenzen zu Googles Cloud-Plattform zu migrieren und dort auf Windows-Server-Instanzen weiterzubetreiben.

Laut eigenen Angaben hat Google Windows-Server-VMs auf der Google Compute Engine seit dem Start des Beta-Programms im Dezember 2014 zudem um einige Performance-Verbesserungen erweitert. Durch Multi Queue (MQ) und Generic Receive Offload (GRO) sollen Windows-Server-Instanzen jetzt bis zu 7,5 Gbps an Datendurchsatz erreichen, wodurch sich die Anzahl notwendiger Instanzen in vielen Fällen verringern soll und ein effektiveres Infrastruktur-Management bei geringeren Kosten möglich sei.

Die Unterstützung für den kommenden Windows Server 2016 inklusive dem für die Container-Virtualisierung konzipierten Server-Betriebssystem Nano-Server soll ebenso bereits in Arbeit sein. Im Zuge des Support-Endes für Windows Server 2003 verweist Google in einem weiteren Blog-Beitrag ebenfalls auf die Google Compute Engine, auf die jetzt alte Workloads migriert werden könnten.

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