Red Hat und SUSE: XenDesktop und XenApp erhalten Linux-Support

XenDesktop 7.6 hat mit Feature Pack 2 Linux-Support erhalten. Bisher werden die beiden Linux-Distributionen RHEL 6.6 und SLED/SLES 11 unterstützt.

Bereits zur Citrix Synergy im Mai 2015 hatte Citrix ein zweites Feature Pack für XenDesktop 7.6 angekündigt, das seit kurzem zur Verfügung steht und jetzt die Unterstützung für virtuelle Linux-Desktops und –Applikationen auf die VDI-Plattform (Virtual-Desktop-Infrastruktur) von Citrix bringt.

Laut offiziellem Blog-Post von Citrix ist die neue Linux Virtual Desktop genannte Funktion ab sofort in XenApp und XenDesktop 7.6 Feature Pack 2 Enterprise und Platinum verfügbar und bietet Hosted Shared Linux Desktops auf Basis von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 6.6 Workstation und Server sowie SUSE Linux Enterprise Desktop (SLED) und Server (SLES) 11 Service Pack 3. Die Auswahl der Linux-Distributionen erfolgte laut Citrix auf Basis von Nutzerbefragungen während der bisherigen Preview-Phase.

LibreOffice mit XenDesktop auf Mac OS

Linux-Anwendung LibreOffice mit XenDesktop virtualisiert auf Mac OS.

Wie Windows-Desktops können auch Linux-Desktops auf den von XenDesktop unterstützten Hypervisoren XenServer, Hpyer-V und vSphere betrieben werden. Für XenServer 6.5 steht seit der vergangenen Citrix Synergy im Mai 2015 Service Pack 1 zur Verfügung, das neben der Unterstützung von RHEL- und SLES-Templates zahlreiche weitere neue Funktionen enthält. Der Zugriff auf virtuelle Linux-Desktops und –Apps erfolgt wie gewohnt über die verschiedenen Citrix Receiver.

Feature Pack 2 für XenDesktop und XenApp 7.6 steht seit Ende Juni 2015 für Citrix-Kunden mit Subscription Advantage (SA) oder Software Maintenance (SWM) zur Verfügung. Neben dem Linux-Support enthält das Feature Pack 2 laut Citrix einige neue Funktionen wie die neue Receiver- und StoreFront-Generation, beispielsweise aber auch das HDX RealTime Optimization Pack, das die Performance von Lync, Skype for Business und Office 365 in virtualisierten Umgebungen verbessert. Zudem wurde die zugekaufte Framehawk-Technologie in HDX integriert, um für virtuelle Desktops und Anwendungen auch bei geringen Netzwerkbandbreiten eine bessere Performance zu ermöglichen.

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