OpenShift und CloudForms: Mit der Red Hat Cloud Suite zur Open Hybrid Cloud

Red Hat bündelt OpenShift, OpenStack und CloudForms zur neuen Cloud Suite und ermöglicht so das einheitliche Management von IaaS- und PaaS-Ressourcen.

Mit der Red Hat Cloud Suite hat Red Hat vor kurzem eine einheitliche Management-Plattform zur Verwaltung von IaaS- (Infrastrucutre-as-a-Service) und PaaS-Komponenten (Platform-as-a-Service) vorgestellt. Red Hat Cloud Suite richtet sich vor allem an Unternehmen, die neben herkömmlichen virtuellen Maschinen auch Cloud-basierte Mikro-Services in Form von Container-Virtualisierung bereitstellen wollen.

Zu diesem Zweck bündelt die Red Hat Cloud Suite die IaaS- und PaaS-Komponenten von RHEL OpenStack Platform  und OpenShift und macht sie über das Management-Framework CloudForms über eine einzige Verwaltungskonsole zugänglich. OpenShift ermöglicht in dieser Konstellation das Hosten von Linux-Containern, durch den Einsatz von Red Hats OpenStack-Plattform im lokalen Data Center wird die Public-Cloud-Ebene von OpenShift schließlich zur Hybrid Cloud erweitert.

Während RHEL 7 und das vor kurzem angekündigte RHEL 7 Atomic Host bereits Docker-Unterstützung bieten, soll OpenShift in kürze ebenfalls mit dem äußerst populären Docker-Format zur Container-Virtualisierung umgehen können. Die Management-Plattform CloudForms steht zudem seit kurzem in Version 3.2 zur Verfügung und bietet neue Management-Funktionen wie Automated Discovery oder webbasierten Konsolen-Support.

Aus OpenShift, OpenStack und CloudForms wird die Red Hat Cloud Suite

Die Bündelung von OpenStack, OpenShift und CloudForms ermöglicht so die Nutzung Container-basierter Virtualisierung neben virtuellen Maschinen in Red Hats Überbegriff der Open Hybrid Cloud. Bryan Che, General Manager Cloud Product Strategy bei Red Hat, will damit aber nicht nur die Integration von OpenStack verstanden wissen, immerhin sollen sich über die Red Hat Cloud Suite anbieterübergreifend auch Microsoft- und VMware-Infrastrukturen verwalten lassen.

Red-Hat-Kunden soll so die Möglichkeit gegeben werden, aus Anbieter-Silos auszubrechen und den jeweiligen Anforderungen entsprechend über eine einzige Management-Plattform die gewünschten Service-Modell nutzen zu können. Die übergreifende Red-Hat-Plattform stellt für Bryan Che zudem den großen Vorteil bekannter Tools und Softwarelösungen von Red Hat bereit, auf deren Basis der Schritt in die noch vergleichsweise neue Ära von Cloud-Scale-Applikationen und Container-Technologie vollzogen werden könne.

Gerade an Technologien wie OpenStack und Container-Virtualisierung zeigt sich für Bryan Che die Überlegenheit und Innovationskraft von Open-Source-Software auch in der Enterprise-IT gegenüber proprietären Lösungen. Nicht umsonst biete beispielsweise VMware inzwischen eine eigene OpenStack-Plattform, während Microsoft an der Docker-Unterstützung für Windows Server 2016 arbeite.

Folgen Sie SearchDataCenter.de auch auf Twitter, Google+ und Facebook!

Diskussion starten

Schicken Sie mir eine Nachricht bei Kommentaren anderer Mitglieder.

Mit dem Absenden dieser Daten erklären Sie sich bereit, E-Mails von TechTarget und seinen Partnern zu erhalten. Wenn Ihr Wohnsitz außerhalb der Vereinigten Staaten ist, geben Sie uns hiermit Ihre Erlaubnis, Ihre persönlichen Daten zu übertragen und in den Vereinigten Staaten zu verarbeiten. Datenschutz

Bitte erstellen Sie einen Usernamen, um einen Kommentar abzugeben.

- GOOGLE-ANZEIGEN

SearchSecurity.de

SearchStorage.de

SearchNetworking.de

SearchEnterpriseSoftware.de

Close