Red Hat Enterprise Virtualization 3.4: Workloads auf Enterprise-Niveau skalieren

Red Hat Enterprise Virtualization 3.4 bietet für Administratoren vor allem Verbesserungen bei der Virtualisierung und in Private-Cloud-Umgebungen.

Red Hat Enterprise Virtualization 3.4 ist ab sofort verfügbar. Die neue Version bietet für bereits virtualisierte Infrastrukturen sowohl Erweiterungen als auch neue Funktionen. Zudem unterstützt Red Hat Enterprise Virtualization 3.4 die letzte Woche erschienene Distribution Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 7. In Punkto OpenStack haben die Entwickler in den Bereiche Computing, Storage und Networking nachgebessert. Diverse Funktionen sind als technische Vorschau verfügbar. Für Multi-Host-Netzwerke bietet Red Hat Enterprise Virtualization 3.4 Mechanismen, um das Management zu vereinfachen.

Mit Red Hat Enterprise Virtualization 3.4 können Unternehmen laut Anbieter ihre vorhandenen virtuellen Workloads auf Enterprise-Niveau skalieren. Unternehmen sollen mit der neuesten Version ihre virtualisierten Infrastrukturen optimieren und gleichzeitig das Fundament für eine Private Cloud legen können. Aktualisierungen bei ähnlichen- sowie un-ähnlichen Gruppen ermöglichen es, Gruppen von virtuellen Maschinen (VM) gemeinsam auf einem einzelnen Host oder unabhängig auf alternativen Hosts laufen zu lassen. Auf diese Weise lassen sich laut Red Hat die Anforderungen von Anwendungen an das Load Balancing besser erreichen.

Die Versionierung von Templates ermöglicht es, dass für die Bereitstellung neuer VMs aktualisierte Vorlagen vorhanden sind. Red Hat Enterprise Virtualization unterstützt RHEL 7 und alle frühere Red-Hat-Versionen.

Mit den Nachbesserungen der Multi-Host-Netzwerk lässt sich die Netzwerk-Konfigurationen für viele Hosts aktualisieren und synchronisieren. Somit soll das Management und die Bereitstellung für VLANs (Virtual Local Area Networks) innerhalb einer Umgebung einfacher sein. Durch den neuen SNMP-Service (Simple Network Management Protocol) können Administratoren die mit Red Hat Enterprise Virtualization 3.4 realisierte Infrastruktur mit dem Drittanbieter-Tool ihrer Wahl monitoren.

Die Funktion Mixed Storage Domains erlaubt verschiedene Protokoll-Typen im gleichen Data Center. Dazu gehören iSCSI, Fibre Channel, NFS, POSIX und Gluster. Als technische Vorschau sind OpenStack Image Service (Glance) und OpenStack Networking (Neutron) enthalten. Admins können Glance-Abbilder als Template importieren und damit das Provisioning neuer virtueller Maschinen realisieren.

Weitere Informationen zu Red Hat Enterprise Virtualization 3.4 finden Sie auf der Website des Anbieters.

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