OpenStack: SUSE Cloud 3 bringt High Availability in die Private Cloud

Die OpenStack-Distribution SUSE Cloud 3 bietet jetzt auch die automatisierte Konfiguration von High-Availability-Funktionen für die Private Cloud.

SUSE hat angekündigt, dass man der Distribution SUSE Cloud High-Availability-Funktionalität spendiert hat. SUSE Cloud ist die OpenStack-Distribution, um Private Clouds als Infrastructure-as-a-Service (IaaS) zu erstellen. Laut eigenen Angaben ist SUSE Cloud 3 die erste OpenStack-Distribution, die Konfiguration und Einsatz mit High Availabilty automatisiert.

Für Kunden will SUSE damit den Einsatz von Private Clouds attraktiver machen und sicherstellen, dass man diese so schnell wie möglich einsatzfähig hat. Durch die Hochverfügbarkeit gibt es laut SUSE weniger ungeplante Ausfallzeiten und Unternehmen hätten dauerhaften Zugriff auf ihre Ressourcen.

Al Sadowski von 451 Research sagte dazu, dass die Vereinfachung der Installation und Konfiguration für eine OpenStack-Distribution von großem Wert sei. Es sei ein klares Zeichen für den Markt, wenn man die komplexen Konfigurations- und Installations-Aufgaben vereinfacht, wie das bei OpenStack High Availability der Fall sein kann.

SUSE Cloud beinhaltet nun Komponenten der Cluster-Lösung SUSE Linux Enterprise High Availability Extension. Dieses Element habe sich bereits in vielen Data Centern um den Erdball verteilt bewährt und liefert Unternehmen ausreichend Schutz für ihre Daten auf x86-Servern. Der Neueinsatz und die Konfiguration sind automatisiert und in SUSE Cloud Administration Server integriert. Die Firma stellt ein Crowbar-Framework für die Installation und das Management der physischen Cloud-Infrastruktur zur Verfügung. Jonathan Bryce von der OpenStack Foundation begrüßte diesen Schritt. „High Availability ist ein wichtiger Bestandteil für Unternehmen, die OpenStack als Kern ihrer IT-Infrastruktur verwenden.“, sagte er.

SUSE Cloud 3 basiert auf OpenStack Havana und beinhaltet komplette Unterstützung für Orchestrierung (Heat) und Telemetrie (Ceilometer). Ebenso bietet SUSE Cloud vollständigen Support für gemischte Hypervisor-Umgebungen, die mit KVM, Xen, Microsoft Hyper-V und VMware vSphere laufen. Letzteres erfolgt durch die Integration mit VMware vCenter Server.

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