Tutorial zur KVM-Virtualisierung

In diesem Tutorial erhalten Sie einen Einblick in die KVM-Virtualisierung und erfahren, wie Sie KVM mit virt und virsh verwalten.

KVM (Kernel-based Virtual Machine) ist eine freie Virtualisierungs-Architektur für Linux, die als Open-Source entwickelt wird. KVM-Virtualisierung wird oftmals mit Xen verglichen. 

Bei letzterem handelt es sich um den Open-Source-Hypervisor für Oracle VM, Citrix XenServer und anderen Plattformen.

 KVM-Virtualisierung verwendet allerdings einen so genannten Typ-2-Hypervisor, der sich im Linux-Kernel befindet. Red Hat und Canonical unterstützen KVM.

In diesem Tutorial zur KVM-Virtualisierung erklären wir die Unterschiede zwischen Xen und KVM. Weiterhin behandelt der Artikel KVM-Management-Tools und zeigt, wie Sie eine entsprechende virtualisierte KVM-Umgebung aufsetzen.

Tutorial zur KVM-Virtualisierung

  • Lektion 1: Die Unterschiede zwischen Xen und Virtualisierung mit KVM

Xen und KVM sind beides freie Linux-Hypervisoren. Allerdings ist ihr Ansatz zur Open-Source-Virtualisierung komplett verschieden. Xen ist ein sogenannter Typ-1- oder Bare-Metal-Hypervisor und ausgereifter als KVM. Die Software bringt mehrere eingebaute Management-Tools mit sich. Darüber hinaus unterstützt Xen zahlreiche Host- und Gast-Umgebungen, sowie unterschiedliche Hardware-Architekturen.

Die KVM-Architektur dagegen ist relativ neu. Da KVM direkt im Linux-Kernel eingebettet ist, behaupten Fürsprecher der KVM-Technologie, dass das Management virtueller Maschinen (VM) einfacher sei. Das gilt auch für Linux-Updates.

  • Lektion 2: KVM-Management-Tools

Es gibt zwei Management-Tools für KVM: virsh und virt. Über die Kommandozeile können Sie mithilfe von virsh das KVM-Management rationalisieren. Es handelt sich dabei um einen Master-Befehl, der sehr viele Unterbefehle mit sich bringt. Aus diesem Grund ist die Lernkurve sehr steil.

Virt dagegen ist eine grafische Benutzerschnittstelle. Sie vereinfacht das Management virtueller Maschinen in Red Hat Enterprise Linux (RHEL). Virsh bietet auch mehr Funktionen, so können Sie zum Beispiel über die Steuerung per Maus die meisten Management-Aufgaben problemlos durchführen.

  • Lektion 3: Eine KVM-Umgebung erstellen

Das Einrichten einer KVM-Umgebung ist recht unkompliziert. Bevor Sie Red Hat Enterprise Linux als KVM-Host konfigurieren, sollten Sie aber evaluieren, ob Sie auch die richtige Hardware dafür haben. Wenn das der Fall ist, können Sie das KVM-Framework installieren. Nachdem Sie die Infrastruktur konfiguriert haben, können Sie virtuelle Maschinen via KVM in Red Hat Enterprise Linux erschaffen. Für KVM-Neulinge ist es sehr wahrscheinlich einfacher, die virtuellen Maschinen mittels virt anstelle des Text-basierten virsh zu starten.

  • Quiz: KVM-Virtualisierung und -Management

Fühlen Sie sich beim Thema KVM-Virtualisierung fit? Dann können Sie sich in unserem Quiz (Englisch) zu KVM-Virtualisierung und -Management-Tools selbst  testen. Am Ende bekommen Sie eine Punktezahl und erhalten zusätzliche Informationen.

 

Artikel wurde zuletzt im Dezember 2010 aktualisiert

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