Definition

VMware Ressourcen-Pool

Der VMware Ressourcen-Pool ist die gesamte zusammengefasste physische Computing-Hardware, aus der man virtuellen Maschinen (VM) in einer mit VMware realisierten virtuellen Umgebung Betriebsmittel zuweist. Hier sind CPU, Arbeitsspeicher und andere Komponenten gemeint.

Ein VMware-Administrator kann wählen, wie viele der jeweiligen physischen Ressourcen er jeder neuen VM zuweist. Weiterhin kann er Teile dieser logischen Gruppen an Anwender vergeben. Der Administrator kann Computing-Ressourcen hinzufügen und wegnehmen und die Pools nach Bedarf reorganisieren.

Der VMware Ressourcen-Pool verwaltet und optimiert diese physischen Ressourcen für die virtuellen Systemen innerhalb der VMware DRS-Cluster (Distributed Resource Scheduler). Mittels Speichermehrfachvergabe (Memory Overcommit) lassen sich den virtuellen Maschinen mehr Ressourcen zuweisen als physisch tatsächlich verfügbar sind. Änderungen in einem Ressourcen-Pool wirken sich nicht auf andere Pools aus.

System-Administratoren verwenden VMware vCenter, Tools von Drittanbietern oder Kommandozeilen-Schnittstellen (CLI) wie esxtop, um die Ressourcen-Pools zu überwachen. Weiterhin sammelt man damit detaillierte Statistiken über CPU und Arbeitsspeicher. Endanwender sollten keine Änderungen an den Ressourcen-Pools vornehmen.

Citrix und Microsoft arbeiten in den entsprechenden Virtualisierungs-Umgebungen (XenServer und Hyper-V) ebenfalls mit Ressourcen-Pools.

Diese Definition wurde zuletzt im September 2014 aktualisiert

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