Definition

UEFI (Unified Extensible Firmware Interface)

Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) ist eine Spezifikation für ein Computerprogramm, dass die Firmware eines Rechners mit seinem Betriebssystem verbindet. UEFI wird voraussichtlich das ältere BIOS ablösen, das ähnliche Aufgaben erfüllt.

Wie das BIOS wird auch UEFI bereits bei der Herstellung eines Rechners installiert und ist das erste Programm, das nach dem Einschalten ausgeführt wird. Dabei überprüft UEFI, welche Hardware-Komponenten vorhanden sind, aktiviert diese und übergibt sie an das Betriebssystem. Die neue UEFI-Spezifikation adressiert einige Einschränkungen von BIOS, beispielsweise bei der Größe von Festplattenpartitionen oder der beim Systemstart benötigten Zeit.

Da UEFI im Gegensatz zum BIOS eingeschränkt programmiert werden kann, statten es manche Gerätehersteller mit Anwendungen und Treibern aus. Damit kann UEFI sogar manche Aufgaben eines einfachen Betriebssystems übernehmen. UEFI wird von einer Gruppe an Chipset-, Hardware-, System-, Firmware- und Betriebssystem-Herstellern verwaltet, die zusammen im UEFI Forum vereint sind.

UEFI ist vor allem seit dem Start von Windows 8 einer breiteren Anwendergruppe ein Begriff, da UEFI bei Microsofts ELAM (Early Launch Antimalware) eine zentrale Rolle spielt. Bei Dualboot-Szenarien kann es aber oftmals zu gewissen Problemen kommen.

Diese Definition wurde zuletzt im Februar 2015 aktualisiert

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