Definition

Remote Display Protocol (RDP)

Mitarbeiter: Alyssa Wood

Ein Remote Display Protocol (RDP) ist ein definierter Satz an Regeln für den Datentransfer, der es einem Desktop-Rechner an einem bestimmten Ort ermöglicht, seine Anzeige auf dem Bildschirm eines Clients an einem anderen Ort darzustellen. Bekannte RDP-Technologien sind VMware PC over IP (PCoIP), Microsoft RemoteFX oder auch Citrix HDX.

Die Wahl des passenden Anbieters von Remote-Display-Protokollen ist ein nennenswerter Bestandteil bei der Desktop-Virtualisierung für virtuelle Desktop-Infrastrukturen (VDI) oder remote gehosteten Terminal-Servern. Früher übernahmen Remote-Desktop-Protokolle einfach nur die generierten Grafik- und Audiodaten eines entfernten Hosts und übermittelten diese an den Client. Dieser Vorgang ist auch als Full Remoting bekannt. Dabei kommt dem Host vollständig die Aufgabe der Verarbeitung zu, und der Client zeigt einfach nur die Ergebnisse dieser Verarbeitung an. Dieses Vorgehen kann allerdings ineffizient sein. Das gilt insbesondere für Hosts, die mit Aufgaben in den Bereichen Rendering, Verarbeitung und der Übertragung von Multimedia-Inhalten befasst sind.

Zur Verbesserung der Leistung, und um eine bessere Multimedia-Benutzererfahrung bieten zu können, leiten einige Remote-Desktop-Protokolle bestimmte Typen von Inhalten zur Verarbeitung direkt an das Client-Gerät um. Mit diesem Vorgang, der Redirection genannt wird, wird eine bessere Benutzererfahrung für Multimedia-Inhalte erzielt. Auf der anderen Seite wird hierbei auch wesentlich robustere Client-Hardware nötig.

Diese Definition wurde zuletzt im August 2016 aktualisiert

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