Definition

Hosted Virtual Desktop (HVD)

Ein Hosted Virtual Desktop (HVD) ist eine Benutzeroberfläche, die Anwendungen und Daten verbindet, die statt auf dem lokalen Computer des Endanwenders oder dem Firmennetzwerk auf dem Server eines Cloud-Anbieters liegen. Ein HDV wird manchmal auch als in der Cloud gehosteter virtueller Desktop beschrieben. Jede Desktop-Instanz existiert als virtuelle Maschine (VM) auf den Servern des Dienstanbieters. Für Endanwender sollte sich dabei die Benutzererfahrung nicht von einem lokalen Desktop unterscheiden.

Das Bereitstellung von Hosted Virtual Desktops, oft auch als Desktop as a Service (DaaS) bezeichnet, bietet Konzernen eine Vielzahl an Vorteilen. Der Dienstanbieter trägt die Verantwortung für Massenspeicher, Backups, Sicherheit und Upgrades. Dienstanbieter offerieren in der Regel auch zusätzliche Funktionen wie Redundanz, Hochverfügbarkeit, Energieoptimierung und mitunter Features wie Geo-Replikation zum Schutz der Daten. Von dem Modell profitieren auch mobile Mitarbeiter, da Angestellte von einem beliebigen Ort mit Internetanbindung aus auf ihre Desktops zugreifen können.

Nachteile des HVD-Modells liegen in Problemen mit der Sichtbarkeit und der Kontrolle, sowie in Schwierigkeiten bei der leistungssteigernden Priorisierung von DaaS-Traffic durch das öffentliche Internet.

Diese Definition wurde zuletzt im Februar 2017 aktualisiert

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