Definition

Gruppenrichtlinienobjekt (Group Policy Object, GPO)

Mitarbeiter: Amy Kucharik

In Windows-Betriebssystemen ist ein Gruppenrichtlinienobjekt (Group Policy Object, GPO) eine Sammlung von Einstellungen, die definieren, wie ein System aussehen wird und wie es sich gegenüber einer definierten Benutzergruppe verhalten wird. Microsoft nutzt ein Snap-in-Programm, das es erlaubt, die Microsoft Management Console (MMC) für das Erstellen oder Ändern von Gruppenrichtlinienobjekten zu verwenden.

Die dort getätigten Auswahlen erzeugen ein Group Policy Object. Das GPO ist mit den ausgewählten Active-Directory-Containern verknüpft, so wie etwa Sites, Domänen oder Organisationseinheiten. Die MMC erlaubt das Anlegen eines GPOs, das auf der Registry basierend Richtlinien, Sicherheitsoptionen, Optionen zur Softwareinstallation und -wartung, Optionen für Skripte und zur Umleitung von Ordnern definiert.

Jedes Gruppenrichtlinienobjekt ist Teil der verwendeten Gruppenrichtlinie, die über den lokalen Gruppenrichtlinien-Editor oder über die Gruppenrichtlinien-Verwaltunskonsole editiert werden kann. Gruppenrichtlinien-Einstellungen erweitern den Funktionsumfang von Gruppenrichtlinienobjekten.

An sich können Gruppenrichtlinien versionsübergreifend über verschiedene Windows-Versionen genutzt werden. Neuere Gruppenrichtlinien, etwa für Windows 8.1, stehen dabei natürlich nicht abwärtskompatibel zur Verfügung. Windows Server 2016 wird bei der Gruppenrichtlinien-Verwaltung eine stärkeren Fokus auf die Remote-Verwaltung legen.

Diese Definition wurde zuletzt im Juni 2016 aktualisiert

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