Definition

Fat Client (Thick Client)

Ein Fat Client (mitunter auch als Thick Client bezeichnet) ist ein vernetzter Computer, der die meisten Ressourcen lokal installiert hat, statt diese wie bei einem Thin Client oder Zero Client über ein Netzwerk zu beziehen. Die meisten PCs und Laptops sind zum Beispiel Fat Clients, da sie über ihre eigenen lokal installierten Festplatten, Laufwerke oder Applikationen verfügen.

Fat Clients werden nahezu ausnahmslos von Netzwerkanwendern bevorzugt, da sie sehr anpassbar sind und Benutzer mehr Kontrolle darüber haben, welche Programme installiert sind oder wie spezielle Systemkonfigurationen aussehen. Andererseits sind Thin Clients und vor allem Zero Clients wesentlich einfacher zu verwalten, einfacher vor Sicherheitsrisiken zu schützen und senken die Wartungs- und Lizenzkosten.

Ein System, das einige Komponenten und Software installiert hat, aber auch in einem Netzwerk verteilte Ressourcen nutzt, wird manchmal auch als Rich Client bezeichnet. Während Thin und Zero Clients vor allem bei der Desktop-Virtualisierung in VDI-Umgebungen (Virtual Desktop Infrastructure) als Endgerät zur Nutzung virtueller Desktops eingesetzt werden, finden sich Thick Clients in dieser Konfiguration meist eher selten.

Diese Definition wurde zuletzt im März 2017 aktualisiert

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