Definition

Bare-Metal-Cloud

Mitarbeiter: Erin Sullivan

Eine Bare-Metal-Cloud ist ein Public-Cloud-Service, bei dem Kunden reine Hardwareressourcen ohne darauf installierte Software von einem Cloud-Anbieter beziehen. Einer der wesentlichen Vorteile einer Bare-Metal-Cloud ist die von ihr angebotene Flexibilität. Unternehmen können ihre Bare-Metal-Cloud auf ihre ganz spezifischen Erfordernisse anpassen und Fehler im Zusammenhang mit Anwendungen ohne jede Sorge um benachbarte virtuelle Maschinen (VMs) beheben.

Public-Cloud-Umgebungen sind mandantenfähig und VMs teilen sich hier mitunter einen physischen Server, was zu einem Ressourcenkampf unter den VMs führen kann. Da Bare-Metal-Clouds aus dedizierter Hardware besteht, gibt es auf diese Weise keine Probleme. Bare-Metal-Clouds eignen sich vor allem für Big-Data-Anwendungen oder für hochgradig transaktionale Workloads, die keine Latenz zulassen.

Während die Flexibilität einer Bare-Metal-Cloud meist als Vorteil betrachtet wird, kann sie auch eine zusätzliche Komplikation darstellen, da der Kunde die Hardware selbst konfigurieren muss. Eine Bare-Metal-Bereitstellung von Cloud-Ressourcen bietet die üblichen Vorteile von Cloud-Storage, einschließlich der Möglichkeit einer Provisionierung und Bereitstellung von Storage je nach Bedarf. Die Abrechnung von Bare-Metal-Ressourcen erfolgt meist pro Stunde oder auf Basis anderer Zeiteinheiten, je nach Vertrag. Während es inzwischen viele Cloud-Anbieter gibt, bieten vergleichsweise wenige auch Bare-Metal-Hardware in ihrer Cloud an.

Diese Definition wurde zuletzt im Dezember 2016 aktualisiert

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