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Wie lässt sich OpenStack Tempest zum Testen einer OpenStack-Umgebung verwenden?

OpenStack gilt als komplex und fehleranfällig. Wie lassen sich OpenStack-Bereitstellungen mit OpenStack Tempest auf ihre Funktionstüchtigkeit testen?

OpenStack Tempest ist ein Tool, mit dem Admins und Entwickler OpenStack-Bereitstellungen testen können. Da das Testen von OpenStack unterschiedlichste Komponenten beinhaltet, bietet Tempest drei unterschiedliche Testszenarien, die jeweils eigene Regeln und Richtlinien enthalten: API test, Scenario test und Unit test.

Der Modus API test richtet sich dabei primär an Entwickler und testet die Funktionalität der OpenStack-APIs. Scenario test dagegen wurde zum Testen komplexer Pfade innerhalb einer OpenStack-Umgebung entwickelt, um Integration und Zusammenspiel unterschiedlicher Komponenten sicherzustellen. Unit test wiederum ist ein Selbsttest von OpenStack Tempest und kann das richtige Funktionieren von Tempest sicherstellen.

Für jeden Test bietet OpenStack Tempest anstelle der bestehenden Python-Clients für OpenStack ein eigenes Client-Utility. Damit kann Tempest Funktionen bereitstellen, die für das Testen nötig, aber im normalen Python-Client nicht enthalten sind, beispielsweise das Sammeln von Daten.

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Von allen drei Testszenarien ist Scenario test für Admins sicherlich der interessanteste Test, weil hier typische OpenStack-Workflows getestet werden können. Damit lässt sich zum Beispiel der Prozess einer erfolgreichen VM-Bereitstellung testen. Bei diesem Vorgang wird zunächst ein Glance-Image hochgeladen, auf Basis dieses Images eine Instanz bereitgestellt, mit einem Gast verbunden und anschließend ein Snapshot der virtuellen Maschine angelegt.

OpenStack Tempest bietet Admins Frameworks für diese Art Tests. Für die erfolgreiche Durchführung eines entsprechenden Tests ist es allerdings unerlässlich, bereits vorher die Zielsetzung des Tests zu definieren. Das oben genannte Beispiel beschreibt einen Prozess, der relativ einfach als Test durchgeführt werden kann, weil hier klar definiert ist, welche OpenStack-Komponenten involviert sind und wie sie miteinander interagieren sollen.

Ein komplettes Data Center auf seine volle Funktionstüchtigkeit zu testen ist mit OpenStack Tempest allerdings nicht möglich, weil diese Zielsetzung zu unspezifisch ist und keine konkreten Komponenten beinhaltet, was letztlich die Implementierung in Tempest unmöglich macht.

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Artikel wurde zuletzt im Januar 2017 aktualisiert

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