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Wie funktioniert VMware Admission Control?

VMware Admission Control lässt sich verwenden, um Ressourcen zu reservieren, Slot Policys zu steuern und sicherzustellen, dass VM-Failover möglich sind.

Ein Hochverfügbarkeitssystem basiert auf Failover, um einen ausgefallenen Knoten auf einem verfügbaren Host neu zu starten. In einer VMware-Umgebung hängt der Erfolg eines Failover jedoch von Tools wie Admission Control (Zugangssteuerung) ab, um sicherzustellen, dass ausreichende Ressourcen im Failover-Ziel verfügbar sind. Wenn der Ziel-Host nicht über genügend Ressourcen verfügt, wird das Failover nicht ausgeführt, was die Integrität des High Availability (HA) Clusters beeinträchtigen kann.

Man kann Reservierungstechniken auf einem Ziel-Host-System verwenden, um die für ein VM-Failover erforderlichen Ressourcen zu reservieren, wodurch sichergestellt wird, dass ein Failover eines VM-Cluster-Knoten erfolgreich auf dem gewünschten Host klappt. VMware vSphere nennt dies Admission Control. Wenn ein HA-Tool wie VMware Admission Control die Ressourcen eines Hosts zurückhält, ist es möglicherweise unmöglich, andere Aufgaben auszuführen, wenn unzureichende Ressource für ein Failover zur Verfügung stehen.

Der beste Weg, HA-Ressourcen mit VMware Admission Control zu reservieren, besteht darin, zunächst die Menge der für die Failover-Aufgaben erforderlichen Ressourcen zu bestimmen. Im Allgemeinen ist die Entscheidung etwas komplizierter, als nur die Ressourcen für eine einzelne VM auszugeben. VMware vSphere HA verwendet drei Ansätze, um die Ressourcenbelegung auf einem Host-System zu bestimmen.

Der erste Ansatz von VMware Admission Control reserviert einen Teil der Prozessor- und Speicherressourcen des HA-Clusters für Failover – den Cluster-Ressourcenanteil. Dieser Prozess zählt im Wesentlichen die Prozessor- und Speicherressourcen, die VMs in einem Cluster verwenden, summiert die auf den Hosts im Cluster verfügbaren Prozessor- und Speicherressourcen und berechnet dann ein Verhältnis der tatsächlich verfügbaren Prozessor- und Speicherressourcen.

Ziel ist es, die Anzahl der Host-Systeme im Cluster zu bestimmen, die ausfallen können, während gleichzeitig genügend Slots im Cluster zur Verfügung stehen, um einen Failover für alle beteiligten VMs zu garantieren.

vSphere HA vergleicht diese Prozentsätze dann mit dem Prozentsatz der Prozessor- und Speicherkapazität, den der Cluster derzeit reserviert hat. Wenn mehr Ressourcen verfügbar als belegt sind, erlaubt das System die Reservierung.

Angenommen, die virtuellen Maschinen (VM) in einem HA-Cluster haben 63 Prozent Prozessorkapazität und 60 Prozent Speicherkapazität, während die HA-Cluster-Knoten alle laufen. Wenn die Reservierung auf 20 Prozent gesetzt ist, bedeutet das, dass 43 Prozent der Prozessorleistung des Clusters und 40 Prozent der Speicherkapazität des Clusters noch verfügbar sind, um neue VMs zu starten und die VM-Ressourcenzuweisung zu erweitern.

Ressourcen mit einer Slot Policy berechnen und reservieren

Der zweite Ansatz, den vSphere HA und VMware Admission Control zur Bestimmung der Ressourcenreservierung für HA verwenden, ist eine Slot Policy. Dieser Ansatz berechnet und reserviert die Ressourcen, die zum Failover aller VMs von einer erforderlichen Anzahl von Cluster-Hosts erforderlich sind. Mit anderen Worten, eine Slot Policy kann die Ressourcen bestimmen, die notwendig sind, um nach einem, zwei oder mehreren Cluster-Host-Ausfällen wiederherzustellen, oder herausfinden, wie viele der Hosts angesichts der verfügbaren Ressourcen im Cluster ausfallen können.

Im Wesentlichen berechnet eine Slot Policy die Größe eines Slots, also die reservierten Prozessor- und Speicherressourcen, die notwendig sind, um ein VM-Failover im Cluster zu gewährleisten. Die Slot Policy bestimmt dann die Anzahl dieser im Cluster verfügbaren Slots und vergleicht die Anzahl der verfügbaren Slots mit der Anzahl der VMs im Cluster.

Ziel ist es, die Anzahl der Host-Systeme im Cluster zu bestimmen, die ausfallen können, während gleichzeitig genügend Slots im Cluster zur Verfügung stehen, um einen Failover für alle beteiligten VMs zu garantieren.

Generell muss es mindestens genügend Slots geben, um alle virtuellen Maschinen auf einem Host-System unterzubringen und eine Failover-Kapazität von eins zu schaffen. Wenn genügend Steckplätze vorhanden sind, um alle VMs auf zwei beliebigen Host-Systemen unterzubringen, beträgt die Failover-Kapazität zwei.

Schließlich können VMware Admission Control und vSphere HA dedizierte Failover Hosts innerhalb des Clusters verwenden. Wenn ein Host ausfällt, versucht vSphere HA zunächst, die VMs auf einen bestimmten Failover Host zu übertragen. Wenn das nicht funktioniert, versucht vSphere HA, die VMs an anderer Stelle im Cluster zu platzieren.

Wenn Sie ein System für die Ausfallsicherung festlegen, können Sie VMs nicht starten oder auf diese Hosts migrieren, und der Distributed Resource Scheduler wird die Verwendung dieser Hosts vermeiden.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2018 aktualisiert

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