In diesem Whitepaper wird der Hypervisor Xen vorgestellt, von der Technik bis hin zu Praxisbeispielen der Konfiguration.Xen verfolgt den Ansatz der Paravirtualisierung, den man durchaus mit den IBM-Mainframes vergangener Zeiten vergleichen kann. Anstelle eines Betriebssystems und darauf aufsetzenden Emulatoren wird auf der eigentlichen Hardware eine spezielle Software, Hypervisor genannt, gestartet, die lediglich die nötigen Vorraussetzungen liefert, damit Gast-Betriebssysteme ihrerseits betrieben werden können. Im Fall von Xen übernimmt dies ein modifizierter Linux-Kernel. Die Gastsysteme müssen aber für den Betrieb auf dem Xen-Hypervisor angepasst werden.
In neuester Zeit haben die beiden prominenten Hersteller von x86-Prozessoren, Intel und AMD, ihre Chips um spezielle Virtualisierungsfunktionen erweitert, die die Anpassungen der Gast-Betriebssysteme überflüssig machen.
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