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System Center Operations Manager vNext: Die Zukunft liegt in der Hybrid Cloud

Über System Center vNext ist derzeit noch wenig bekannt. Ein Blick auf die Preview zeigt aber: Microsoft Azure dürfte eine wichtige Rolle spielen.

Viele Unternehmen, die Microsoft System Center nutzen, dürften sich fragen, was die mit Windows Server 10 kommende...

nächste Generation (System Center vNext) mit sich bringen wird. Da ist es natürlich von Vorteil, dass viele Produkte der neuen System Center Suite als Technical Preview bereits getestet werden können.

Welche Neuerungen findet man also, wenn man sich System Center Operations Manager genauer ansieht? Momentan sieht die Preview noch stark nach System Center Operations Manager 2012 R2 aus, mit der durchaus erwähnenswerten aber doch begrenzten Ergänzung, dass jetzt auch virtuelle Maschinen mit der Preview von Windows Server 10 unterstützt werden.

Ansonsten gibt es zumindest bisher tatsächlich keine weiteren größeren Änderungen. Gleichzeitig ist auch nicht bekannt, wann die nächste Preview-Version veröffentlicht werden soll.

Allerdings ist es auch nicht besonders schwer zu erraten, in welche Richtung sich SCOM weiterentwickeln wird: Der Fokus wird unzweifelhaft stärker auf hybride Szenarien gerichtet werden, natürlich auf Basis von Microsofts Azure.

Was also kommen wird ist eine tiefere Integration und ein automatisiertes Monitoring der IT-Infrastruktur mit System Center Operations Manager vNext, egal ob es sich dabei um lokal vorhandene Hardware oder um auf Azure gehostete IaaS-Ressourcen (Infrastructure as a Service) handelt. 

Der Schlüssel hierzu ist die enge Verzahnung mit dem neuen Azure-Service Microsoft Azure Operational Insights, der derzeit ebenfalls als Preview getestet werden kann.

So funktioniert Azure Operational Insights

Ganz grob gesagt ist Azure Operational Insights eine Art System Center Operations Manager in der Cloud mit umfassenderen und breiter angelegten Funktionen. Operational Insights ist für Operations-Teams gedacht, um damit Problemen auf den Grund zu gehen. Die einfachste Art, sich Azure Operational Insights (AOI) vorzustellen, ist eine große Menge an Log-Dateien und Analyse-Services, die zwar in der Cloud gehostet sind, aber trotzdem auch Einblick in lokale Deployments haben.

Die Abhängigkeit des AOI von SCOM zu lösen dürfte einer der Schwerpunkte bei der Entwicklung von System Center vNext sein.

Zu diesem Zweck können, ähnlich wie jetzt bereits für System Center Operations Manager, für AOI Agents und Zusatz-Packs auf On-Premises-Server oder Azure-Services (virtuelle Maschinen, Datenbanken oder auch Webseiten) installiert werden. Diese Agents sammeln anschließend Log-Daten und sind tief in Workloads und Software auf den Servern und VMs integriert, die überwacht werden sollen.

Die so gesammelten Daten werden anschließend an AOI gesendet, wo sie zu ausführlichen Berichten kompiliert werden und Administratoren über ein Dashboard zur Verfügung stehen. Auf diese Weise lassen sich schließlich alle Server und Services überwachen.

Die Zusatz-Packs werden dabei auf der Erfahrungsbasis aus dem Betrieb von Millionen Servern von Microsoft von Grund auf neu entwickelt. Microsoft hatte ja durchaus immer wieder Probleme mit seinen Servern, die Erfahrungen aus diesen Vorfällen fließen jetzt in die neuen Zusatz-Packs ein.

Interessanterweise benötigt Azure Operational Insights derzeit noch eine lokale Installation von System Center Operations Manager, um lokale Server zu überwachen. In der Dokumentation von AOI spricht Microsoft derzeit noch davon, dass die entsprechenden Daten vom Management-Server des System Center Operations Manager direkt an den AOI-Service gesendet werden. 

Die Agents selbst könnten aber wohl auch einfach direkt auf On-Premise-Server installiert werden – genau diese Abhängigkeit des AOI von System Center Operations Manager zu lösen dürfte einer der Schwerpunkte bei der Entwicklung von System Center vNext sein.

Preisstruktur von Azure Operational Insights

Bei der Nutzung der Preview von Azure Operational Insights gibt es derzeit drei Preisstufen, für die laut Microsoft bereits ein Preview-Rabatt von 50 Prozent eingerechnet ist:

  • Kostenlos: Die erfassten Daten werden lediglich sieben Tage lang aufbewahrt, zudem gibt es eine Beschränkung für die maximale Größe der Datensätze von insgesamt maximal 500 Megabyte pro Tag.
  • Standard: Die Daten werden insgesamt einen Monat gespeichert und die Beschränkung von 500 Megabyte pro Tag entfällt. Für diesen Tarif werden aktuell 0,8565 Euro-Cent pro Gigabyte Log-Dateien fällig.
  • Premium: Die Daten werden insgesamt zwölf Monate gespeichert. Für den Premium-Tarif berechnet Microsoft 1,3033 Euro pro Gigabyte.

Man kann ziemlich sicher davon ausgehen, dass wir einige interessante, wenn auch nicht bahnbrechende Verbesserungen bei System Center Operations Manager für ausschließlich lokale Infrastrukturen sehen werden. Die Zukunft liegt aber sicherlich dazwischen: im Management von hybriden Cloud-Architekturen.

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Artikel wurde zuletzt im Januar 2015 aktualisiert

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