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Funktionen und Features von Windows 10

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PowerShell 5.0 verbessert Remote-Editieren und Desired State Configuration

Mit Windows 10 kommt auch die PowerShell 5.0, die verbesserte Desired State Configuration, Remote-Editing und Copy-and-Paste mit sich bringt.

Windows 10 enthält die PowerShell in Version 5.0, die gegenüber Vorgängerversionen viele neue Funktionen bietet....

Manche davon dürften eher Hardcore-PowerShell-Nutzer ansprechen, beispielsweise die Paketverwaltung per OneGet-Framework. Die ein oder andere neue Funktion bietet aber sicherlich auch einer breiteren Nutzerschicht Vorteile. In diese Kategorie fällt zum Beispiel das Remote-Editieren von Dateien.

Schon in früheren PowerShell-Versionen war es möglich, Remote-Verbindungen zu anderen Windows-Systemen einzurichten. Die neue Remote-Edit-Funktion baut auf diesen Remote-Verbindungen auf und ermöglicht jetzt zusätzlich das Editieren von Dateien auf entfernten Systemen.

PowerShell 5.0 und das Remote-Editieren von Dateien

Die Einrichtung einer Remote-Session funktioniert dabei im Großen und Ganzen recht ähnlich wie bisher auch. Dazu kann der Befehl Enter-PSSession zusammen mit dem Parameter –ComputerName und dem Namen des Zielsystems verwendet werden. Anschließend muss lediglich noch der PSEdit-Befehl und der Pfad und Dateiname auf dem Remote-System angegeben werden.

Wenn zum Beispiel die Datei C:\Dateien\Datei.txt auf dem Server Server1 editiert werden soll, würde dies in der PowerShell so aussehen:

Enter-PSSession –ComputerName Server1

PSEdit C:\Files\File.txt

Desired State Configuration mit Limitierung von DSC-Operationen

Eine weitere neue Funktion betrifft die Desired State Configuration (DSC). Damit lässt sich der Zustand eines Windows-Servers mit einem gewünschten Status abgleichen, bei Konfigurationsabweichungen werden dann automatisch Korrekturen durchgeführt.

Desired State Configuration gibt es bereits seit der PowerShell 4.0, in der PowerShell 5.0 hat Microsoft jetzt einen neuen Parameter hinzugefügt, mit dem sich Limits festlegen lassen. 

Diese DSC-Limits begrenzen die gleichzeitig ablaufenden DSC-Funktionen. Desired State Configuration wird oft in Verbindung mit einer sehr großen Anzahl an Servern eingesetzt, dabei kann es schnell zu einem großen Verbrauch von Systemressourcen kommen. Durch Setzen eines DSC-Limits lässt sich dies jetzt leicht vermeiden.

Die Syntax im Zusammenhang mit der Desired State Configuration bleibt dabei die gleiche wie in der PowerShell 4.0, allerdings gibt es in Version 5.0 den neuen Parameter –ThrottleLimit

Nach diesem Paramater kann festgelegt werden, wie viele DSC-Operationen gleichzeitig höchstens durchgeführt werden sollen.

PowerShell 5.0 bringt auch Verbesserungen an der Benutzeroberfläche

Eine der wohl am willkommensten Änderungen in der PowerShell 5.0 betrifft allerdings nicht den Befehlssatz, sondern die Benutzeroberfläche. Seit langem ist das teils sehr unvorhersehbare Verhalten von Copy-and-Paste-Vorgängen in der PowerShell ein großer Kritikpunkt. In der Version 5 ist Microsoft auf diese Kritik eingegangen und hat das Copy-and-Paste-Verhalten grundlegend geändert.

Im Experimental-Reiter können die neuen Funktionen aktiviert werden.

Zur Aktivierung des neuen Verhaltens muss man in der Preview von Windows 10 noch in den Einstellungen der PowerShell zum Reiter Experimental navigieren. Hier lässt sich die neue Copy-and-Paste-Funktion schließlich aktivieren.

Wenn man bisher in der PowerShell mehrere Code-Zeilen ausgewählt hat, wurde jede Zeile auch als einzelne Zeile und nicht die gesamte Auswahl als Block behandelt. Wurde beispielsweise ein langer Befehl ausgewählt, der auf vier Zeilen verteilt war, und in die PowerShell kopiert, wurde automatisch zwischen jeder Zeile ein Zeilenumbruch eingefügt. 

Beim Ausführen des Codes kommt es dann natürlich zu einer Reihe von Fehlermeldungen. In der PowerShell 5.0 lässt sich dies durch Aktivierung der Line-Wrapping-Option Im Experimental-Ordner vermeiden.

Ein weiteres kleines, aber wirklich nerviges Problem in früheren Versionen der PowerShell trat oft dann auf, wenn das Fenster verkleinert oder vergrößert wurde. Manchmal wurden dadurch Teile des Codes durch das Fenster abgeschnitten. Die neue Version 5.0 verbessert auch dieses Verhalten, so dass die gesamten PowerShell-Befehle im sichtbaren Teil des Fensters bleiben sollten.

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Artikel wurde zuletzt im Februar 2015 aktualisiert

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