Fünf Tipps zur Planung einer VMware-Testumgebung

Eine VMware-Testumgebung kann hilfreich sein, wenn Sie neue Versionen oder Produkte evaluieren wollen. Der Aufbau sollte gründlich geplant sein.

Eine VMware-Testumgebung dient vSphere-Administratoren vielen Zwecken: neue Betriebssysteme testen, Stresstests...

des Produktionsdesigns, neue vSphere- oder vCloud-Versionen evaluieren, Einstellungen für Zertifizierungsprüfungen ausprobieren und vieles mehr.

Die folgenden fünf Tipps helfen bei der Erstellung einer VMware-Testumgebung und geben einen Überblick über die verschiedenen Optionen.

Tipp 1: Legen Sie Größe und Bedarf des Labors fest

Eine gute Testumgebung beginnt mit der richtigen Planung. Überlegen Sie, was Sie mit der vSphere-Umgebung bezwecken und wie viel Zeit und Geld Sie bei der Erstellung investieren wollen. Wollen Sie in der Testumgebung Kunden-Demonstrationen realisieren? Oder wollen Sie einfach die neueste Version von vSphere ausprobieren und zum Beispiel in der Freizeit sehen, wie die einzelnen Funktionen arbeiten? Der Einsatzzweck bestimmt natürlich auch die Hardwareauswahl, zum Beispiel ausreichend Speicher für die virtuellen Maschinen oder kompatible CPUs für vMotion.

Tipp 2: Starten Sie mit einer günstigen VMware-Testumgebung

Ungefähr 1.000 Euro wird Sie zunächst die Hardware kosten, die Sie für Ihr Testlabor brauchen. Entscheiden Sie sich für sichere und einfach zu verwaltende Produkte, die mit VMware kompatibel sind. Wenn Sie schon im Vorfeld ausreichend geplant haben, wissen Sie ungefähr, wie viel Arbeitsspeicher und CPU-Leistung Sie benötigen. Auch die Auswahl der kompatiblen Betriebssysteme und der Anwendungen, die Sie im Labor betreiben wollen, ist noch vor dem Erwerb der Hardware und der Installation ein wichtiger Punkt. Ein preisgünstiges VMware-Testlabor bietet zudem Raum für fortgeschrittene Benutzer und ist skalierbar, wenn die Anforderungen an das Labor wachsen.

Tipp 3: Erstellen Sie Ihre Testumgebung auf dem Typ-1-Hypervisor vSphere

VMware-Testumgebungen können auf Typ-2-Hypervisoren wie VMware Workstation oder VMware Fusion gehostet sein, oder aber als virtuelle Maschine auf dem Typ-1-Hypervisor vSphere. Durch die Fortschritte bei hardwaregestützter Virtualisierung haben sich die Nachteile bei der Typ-1-Virtualisierung enorm reduziert. Daher sollten Sie vSphere den Vorzug vor Workstation oder Fusion geben.

Tipp 4: Machen Sie Ihre vSphere-Testumgebung zu einem vCloud-Labor

Wenn Ihr vSphere-Labor technisch anspruchsvoll genug ist, können Sie auch ein vCloud-Director-Labor daraus machen. Auch gehostete Virtualisierungs-Labors können vCloud Director unterstützen, auch wenn der Ressourcenstamm von vCloud Director erstellt wurde.Wie auch immer Sie es schaffen: Ein vCloud-Labor wird Ihnen die praktische Erfahrung liefern, die Sie brauchen, um Private- oder Hybrid-Cloud-Infrastrukturen beurteilen zu können.

Tipp 5: Verbessern Sie Ihr bestehendes Labor

Aber selbst wenn Sie Ihre VMware-Testumgebung gut geplant und bereitgestellt haben und bereits damit arbeiten, gibt es noch einiges zu tun. Ein Labor ist wie jede virtuelle Umgebung nicht vor Engpässen gefeit, die die Leistung nach unten ziehen können. Und genau wie in der vSphere-Produktionsumgebung lassen sich Performance-Daten von der Kommandozeile, der grafischen Benutzeroberfläche und durch Tools von Drittanbietern sammeln. Diese Daten müssen organisiert und auswertet werden, um entsprechende Optimierungen durchführen zu können. Die Werkzeuge, mit denen Sie Performance-Engpässe identifizieren können, machen Ihr Labor schneller, und Sie profitieren vom Wissen über vSphere-Operationen und Ressourcen.

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Artikel wurde zuletzt im September 2014 aktualisiert

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