Effizienz im Data Center steigern mit Hardware für konvergente Infrastrukturen

Konvergente Infrastruktur sichert die Konsistenz im Data Center, vereinfacht die Umsetzung von IT-Services und steigert die Effizienz. Die Systeme sind in sich voll aufeinander abgestimmt.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass es sich bei Hardware speziell für konvergente Infrastrukturen nur...

um eine weitere Marketing-Masche der Hersteller handelt. Doch das entspricht nicht der Realität: Tatsächlich bieten konvergente Infrastrukturen einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert gegenüber vorkonfigurierten Servern und „weißen Boxen“, also den Standard-Servern unbekannter Hersteller.

Denn letztlich vereinfacht konvergente Hardware die Umsetzung von IT-Services und steigert die Effizienz von Rechenzentren. Dies geschieht über vier verschiedene Virtualisierungs-Technologien, mit denen flexible Ressourcen-Pools erstellt werden.

Argumente für Hardware für konvergente Infrastrukturen


Im Rahmen einer konvergenten Infrastruktur lassen sich IT-Services erstmals so implementieren, dass die vollständige Unterstützung von hoher Verfügbarkeit und die zuverlässige sowie langfristige Erfüllung der erforderlichen Service-Level gewährleistet ist.

 Die Zuverlässigkeit ergibt sich aus dem Design von konvergenten Infrastrukturen: Es umfasst eine allgemeine Server-Architektur, Gehäuse, Tools zur Wartung sowie Netzwerk und Storage. Alle Hardware-Komponenten sind dabei so konzipiert, dass sie am Einsatzort sofort als Einheit funktionieren. Nur dank dieser Konsistenz lässt sich das wichtigste Wertversprechen von konvergenten Infrastruktur halten: Sie liefern eine logische Übersicht über die physischen Ressourcen einer Infrastruktur.

So ist ein logisch verwaltetes Netzwerk unglaublich effizient bei der Provisionierung und Verwaltung der Inputs und Outputs virtueller Maschinen. Eine Überwachung dieser Verbindungen – insbesondere das Aggregieren für eine ganzheitliche Grundursachen-Analyse – verhindert eine Beeinträchtigung der Fehleranalyse aufgrund der zusätzlichen Komplexität bei Virtualisierung. Somit kann ein für die Überwachung einer konvergenten Infrastruktur verantwortlicher IT-Administrator wesentlich einfacher die Ursache für ein Problem ermitteln und dieses beheben.

Ein weiterer Vorteil spezieller Hardware für konvergente Infrastrukturen ist die Verlagerung des Fokus von physischen zu logischen Storage-Verbindungen. Logische Verbindungen ermöglichen eine wesentlich effizientere Storage-Provisionierung, alle Vorteile im Hinblick auf Kompression, Deduplizierung und Skalierbarkeit großer Datenmengen bleiben dennoch erhalten.

Letztendlich erwerben Sie mit Hardware für konvergente Infrastrukturen eine Kapazitätseinheit – wenn Sie mehr brauchen, kaufen Sie einfach eine weitere. Faktoren wie Networking und Storage spielen im Hinblick auf die Bereitstellung von IT-Services dann keine große Rolle mehr – sie werden ganz einfach durch so etwas wie eine Appliance ersetzt.

Effizientere Rechenzentren durch Virtualisierung


Produkte für konvergente Infrastrukturen nutzen verschiedene Arten von Virtualisierung und erstellen einen Ressourcen-Pool, der Abläufe in Rechenzentren rationalisiert. Das E-book HP Converged Infrastructure for Dummies erläutert folgende vier Arten von Virtualisierung in einem konvergenten Data Center:

1. Server-Virtualisierung zur Partitionierung physischer Server in mehrere virtuelle Server mit eigenem Betriebssystem und entsprechenden Anwendungen. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine bessere Nutzung von Ressourcen sowie eine höhere Effizienz des Data Centers. Die virtuelle Maschine fungiert in diesem Setting wie ein physischer PC.

2. I/O-Virtualisierung zur Realisierung der für eine Vielzahl von Workloads und Anwendungen erforderlichen Verbindungskapazität und Flexibilität.

3. Storage-Virtualisierung zur Gewährleistung eines konstant ausgeglichenen Verhältnisses zwischen Performance und Kapazität. Dieses wird nicht nur innerhalb eines Arrays sichergestellt, sondern in der gesamten Storage-Umgebung und ermöglicht somit horizontale ebenso wie vertikale Skalierung.

4. I/O-Virtualisierung beim Netzwerk in Kombination mit der Erstellung virtueller LANs für höhere Netzwerk-Effizienz und -Flexibilität bei der schnellen Zuweisung von Bandbreite.

Darüber hinaus enthält das Buch nützliche Informationen zu einer fünften Möglichkeit, der Client-Virtualisierung. Diese eignet sich für Umgebungen, in denen virtuelle Desktops für Endbenutzer implementiert werden.

Weniger Aufwand, mehr Zuverlässigkeit


Der flächendeckende Einsatz von Hardware für konvergente Infrastrukturen hat eben erst begonnen. Wenn Sie statt vieler einzelner Komponenten, die jeder beliebige IT-Anbieter zusammenstellen kann, ein Gesamtpaket mit moderner Hardware kaufen, legen Sie den Grundstein für eine Plattform mit einem hohen Maß an Konsistenz, auf der eine IT-Infrastruktur aufbauen kann.

Vermutlich geht bei einer konvergenten Infrastruktur etwas von dem Spaß verloren, den das Anschließen von Hardware mit sich bringen kann. Auf der anderen Seite erhalten Sie eine wesentlich stabilere Betriebsumgebung, die präzise auf die Erfüllung bestimmter Spezifikationen ausgelegt ist und eine hohe Zuverlässigkeit bietet.

Artikel wurde zuletzt im März 2012 aktualisiert

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