Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Server-Automatisierungs-Tools

Der Einsatz von Server-Automatisierungs-Tools minimiert das Risiko an menschlichen Fehlern und schaufelt wertvolle Zeit für andere Projekte frei.

Mithilfe von Server-Automatisierungs-Tools lassen sich Fehler reduzieren und Konformität garantieren. Weiterhin...

sparen Sie wertvolle Zeit, die sich in andere IT-Projekte investieren lässt.

Werden Enterprise-Server richtig verwaltet, erhalten Sie dafür einen ordentlichen Mehrwert. Hier einige Beispiele von Routine-Management-Aufgaben im Hinblick auf Server: Bestandsaufnahme, Konfiguration, Bereitstellung, verteilen der Arbeitslast (Workload), Updates einspielen und im Notfall Rollbacks tätigen. Auch ein Monitoring der Performance gehört zu den täglichen Aufgaben eines Administrators.

Wenn sich in einem Data Center sehr viele Server befinden, kann deren Management eine echte Mammut-Aufgabe sein. Das gilt besonders für virtualisierte Data Center. Somit steigt der Wunsch bezüglich Server-Automatisierungs-Tools. Wir beantworten einige der wichtigsten Fragen zur Automatisierung von Servern.

Welche Herausforderungen oder Probleme im Data Center können Server-Automatisierungs-Tools lösen?

Solche Werkzeuge erfüllen eine ganze Reihe an Server-Management-Aufgaben, die IT-Spezialisten normalerweise manuell erledigen müssen.

Das größte Problem im Hinblick auf Server-Arbeiten ist die Zeit. Jede Wartungs- oder Management-Aufgabe an einem Server kostet die IT-Administratoren Zeit und verlangt nach Aufmerksamkeit. Das summiert sich natürlich je nach Anzahl der vorhandenen Server. Wertvolle Arbeitszeit wird somit für relativ einfache Aufgaben verschwendet und andere Projekte können darunter leiden.

Ein weiteres und häufig auftretendes Problem bei der manuellen Administration von Servern ist menschliches Versagen. Auch IT-Administratoren machen Fehler. Zum Beispiel könnte ein viel beschäftigter Administrator die Konfiguration eines Servers vergessen haben und deswegen einen wichtigen Patch nicht einspielen. Bei ein paar hundert Systemen ist so ein Szenario durchaus denkbar. Menschliche Fehler verursachen nicht nur Zeitausfälle, sondern wirken sich ebenso auf die Sicherheit und Konformität der Server aus.

Automatisierungs-Software für Server basiert auf Skripten und Vorlagen, um die häufigsten Probleme bei manuellen Arbeiten zu vermeiden. Wann immer ein Prozess durch ein Skript angestoßen wird, wie zum Beispiel Provisioning von Workloads, geschieht das immer auf die genau gleiche Art. Sie erhöhen damit die Konsistenz und eliminieren die Variationen von verschiedenen Administrations-Arten. Gleichzeitig minimieren Sie mögliche Fehler und Versäumnisse. Die wertvolle Arbeitszeit von IT-Mitarbeitern lässt sich nun anderweitig einsetzen. Sie können neue Technologien evaluieren, die Architektur des Data Centers verbessern und an Projekten arbeiten, die sich für das Business als wertvoll erweisen.

Was genau sollte ein Server-Automatisierungs-Tool tun?

Automatisierungs-Software für Server unterstützen in der Regel Einrichtung (Setup), Einsatz (Deployment), Bereitstellung (Provisioning), Bestandsaufnahme, Einspielen von Updates und Einhaltung der Konformität. Ein ganzes Arsenal an Status- und Reporting-Tools sind normalerweise auch enthalten. Alle Tools zur Automatisierung von Servern sollten zu einem gewissen Grad mit virtualisierten und Cloud-basierten Servern umgehen können.

Was für Funktionen ein Automatisierungs-Tool mit sich bringt und zu was es im Stande ist, unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller beträchtlich. Es gibt keine zwei identischen Server-Automatisierungs-Tools. Aus diesem Grund sollten Sie mögliche Kandidaten ausgiebig testen und prüfen, ob diese Ihren Ansprüchen genügen. Müssen Sie zum Beispiel eine Unmenge an verschiedenartigen Servern verwalten, wählen Sie ein Tool, das mit Servern verschiedener Hersteller umgehen kann.

Im Falle eines virtualisierten Data Centers sollte das eingesetzte Tool die Hardware- und Software-Elemente inventarisieren können. Achten Sie auch darauf, dass Ihnen die Software Vorschläge bezüglich Upgrade-Möglichkeiten und Security-Patches vorlegt. Einige Produkte führen solche Systeme sogar als nicht konform auf, bis Sie die entsprechenden Updates eingespielt haben.

Mit einfachen Automatisierungs-Funktionen können Sie das Data Center in Schuss halten. Wir sprechen hier von der Beschleunigung von Tests und Entwicklungs-Prozessen, Unterstützung beim Lifecycle-Management der Server, Überwachung des Stromverbrauchs und automatisierten Lösungen bei Problemen. Ohne Automatisierung sind Fehler durch menschliches Versagen vorprogrammiert. Automatisierungs-Tools beschleunigen und vereinfachen das Ausrollen von ähnlichen Elementen, wie zum Beispiel Abbilder virtueller Maschinen. Die Fehleranfälligkeit wird auf ein Minimum reduziert.

Server-Automatisierungs-Software kann auch dabei helfen, nicht ausgelastete Systeme zu konsolidieren. Die im Moment nicht gebrauchten Server lassen sich abschalten oder in einen Modus mit niedrigem Stromverbrauch versetzen. Das spart natürlich bare Münze. Solche Aktionen, Bewertungen und Migrationen manuell durchzuführen, ist extrem schwierig.

Soll ich eine Software-Sammlung oder ein Einzel-Tool verwenden?

Die Wahl zwischen einer Software-Suite und einem einzelnen Produkt hängt sehr stark von Ihren Anforderungen ab. Die Funktionalitäten der Server-Automatisierungs-Tools variieren. Das trifft auch auf die Infrastruktur oder die Anforderungen an ein Data Center zu. Es gibt keine festen Werte bezüglich Organisations-Größe oder Server-Anzahl, nach denen sich eine Automatisierungs-Software auswählen lässt. Je mehr Server Sie haben, desto mehr sollte die Management-Software natürlich können.

Für den Einsatz einer Suite brauchen Sie in der Regel Server, die für das Hosten der Module verantwortlich sind. Ein passendes Betriebssystem, eine Datenbank, kompatible Webbrowser und kompatible Software zum Auslesen der Berichte kommen oben drauf.

Einzel-Tools sind relativ günstig und lassen sich in der Regel simpel installieren. Die Benutzung ist normalerweise einfacher und die Tools brauchen weniger Computing-Ressourcen als die Software-Sammlungen. Für kleine Unternehmen sind solche Einzel-Tools attraktiver. Allerdings sind diese Lösungen meist nicht sehr umfangreich. Somit könnte es darauf hinauslaufen, dass Sie mehrere Einzel-Tools von verschiedenen Herstellern installieren müssen. Das bedeutet auch unterschiedliche grafische Benutzeroberflächen und mehr Einarbeitungszeit. Eine Garantie, dass all diese Tools zusammenarbeiten, gibt es auch nicht.

Eine Software-Suite stellt hingegen eine umfangreiche Gesamtlösung für das Automatisieren von Servern aus dem Hause eines Herstellers zur Verfügung. Das könnte die höheren Kosten und die längere Konfigurations-Zeit durchaus rechtfertigen.

Artikel wurde zuletzt im September 2013 aktualisiert

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