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Achten Sie bei Support- und Wartungsverträgen auf die Kosten

Wenn ein Support- und Wartungsvertrag einmal abgeschlossen ist, wird er oft nicht weiter beachtet. Das ist ein Fehler, durch den hohe Kosten entstehen können.

Die Kosten für Support und Wartung sollten nicht einfach nur durchgewunken werden, sondern mindestens einmal pro Jahr kritisch überprüft werden. Oft gibt es erhebliches Einsparpotential.

Von den Herstellern und Providern können Sie in diesem Fall keine Hilfe erwarten, denn diese werden zunächst einmal ihre eigenen Interessen in den Vordergrund stellen und abkassieren.

Häufige Fehler bei Support-Verträgen

Die Technologie ist im stetigen Wandel begriffen, aber Support-Verträge können da oft nicht mithalten. Vor zehn Jahren haben noch viele Firmen für eine garantierte Übertragungsbandbreite von 100 MB viel Geld bezahlt. Das ist normale Geschäftspraxis, die Rechnung wird an die Buchhaltung übergeben und wird dort genauso behandelt wie eine Stromrechnung.

Aber anders als bei Strom schreitet die Entwicklung in der IT rasch voran. Heute sind 100 MB Verbindungen längst veraltet. Die Firma kann stattdessen eine 1 GB Fiber-Verbindung zu einem Bruchteil der monatlichen Kosten der 100 MB Anbindung installieren.   

Wenn Sie hier keine ständige Überprüfung durchführen und aus Bequemlichkeit an den alten Verträgen festhalten, kostet Sie dies bares Geld.

Support-Verträge auf jährlicher Basis verführen Administratoren dazu, sich mit bestehenden Services zufrieden zu geben. Vor Abschluss des Support-Vertrages werden die Konditionen überprüft, aber später läuft es einfach im Autopilot-Modus weiter. Sie müssen aus der gemütlichen Ecke herauskommen und den Vertragsbedingungen in regelmäßigen Abständen Zeit und Aufmerksamkeit widmen. Sonst geht alles wie bei Wolf Biermann weiter seinen sozialistischen Gang und wenn nichts Größeres passiert, wird nichts geändert. 

Kosten werden oft übersehen

Support- und Serviceverträge sind einfache Ansatzpunkte, wenn es darum geht, Kosten zu sparen. Jedes Jahr treten neue Hersteller auf und erhöhen den Wettbewerbsdruck. Administratoren sollten Veränderungen im Markt genau beobachten.

Ebenso sollte den Vertragsdetails Beachtung geschenkt werden. Es ist eine verbreitete Unsitte bei manchen Anbietern, einen kostenfreien Testzeitraum einzuräumen, dann aber doch bei einem jährlichen Wartungsvertrag den Vertragsbeginn ab Ersteinsatz zu datieren.

Wenn in einer Firma zahlreiche komplexe Wartungsverträge vorhanden sind, wird ein solches Detail leicht übersehen. Ähnliches gilt für Hardware-Verträge. Oft aktiviert Software Hardware-Funktionen, von denen der Kunde gar nichts weiß.

Schließlich sollte überprüft werden, ob die Hardware oder Software, für die Verträge laufen, überhaupt noch genutzt wird. Viele Unternehmen zahlen für ausrangierte Software oder Geräte, weil dies bequemer ist, als eine ständige Überprüfung der Nutzung.

 

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Artikel wurde zuletzt im Februar 2018 aktualisiert

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