24.11.2009 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Ulrich Roderer
Virtuelle Infrastrukturen unterscheiden sich aber auch in einem anderen Aspekt von ihren physischen Pendants: die Zuordnung eines Applikationsdienstes zur darunterliegenden Hardware ist nicht so einfach zu treffen. Ein Server, auf dem genau ein Applikationsdienst läuft und dessen Daten vielleicht noch auf einem integrierten DAS-Speicher liegen, macht diese Zuordnung einfach.
Bei virtuellen Systemen, in denen sich viele Applikationen eine Serverhardware und ein Speichersystem teilen, ist das nicht so einfach zu ergründen. Dies erschwert allerdings die Eingriffe durch Wartung oder Optimierungen. Was passiert beispielsweise, wenn ein Speichersubsystem aufgrund eines Problems in der Netzanbindung seine Daten nur mit reduzierter Geschwindigkeit an seine Konsumenten, die Applikationsdienste liefern kann? Welche Applikationen oder welche Anwender sind davon betroffen? Und wann sollte man daher diese Änderung am besten machen? Ähnliches gilt natürlich auch für die Server- und Netzwerkbaugruppen. Um Fragen dieser Art bezüglich des Speichers beantworten zu können, will der Hersteller in Zukunft ein Analysetool liefern, das darüber Auskunft gibt. Es ermöglicht beispielsweise im Vorfeld eines geplanten Firmware-Upgrades die Bestimmung der davon betroffen Applikationen.
NetApp setzt weiter auf seine Partner. Um denen die Arbeit mit den Produkten zu vereinfachen will man die Tools zur Verwaltung erweitern. Auf eine längere Perspektive betrachtet, geht auch NetApp von einer Ausweitung des Cloud Angebots und richtet sein Produktportfolio darauf aus.
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