13.02.2009 | Redakteur: Ulrich Roderer
Virtualisierung ist nur der erste Schritt zu einem optimierten Rechenzentrum. Die Vorteile ergeben sich erst durch Automatisierung des gesamten Rechenzentrums.
Im Rechenzentrum gibt es drei unterschiedliche Arten von Workloads: kontinuierliche Workloads, meist geschäftskritische Anwendungen mit 24/7-Verfügbarkeit;
- zeitgesteuerte Workloads und Workloads, die auf Anfrage und nach Bedarf gestartet werden. Für die unterschiedlichen Arten der Workloads gibt es ebenfalls unterschiedliche Managementperspektiven:
Unter Berücksichtigung der verschiedenen Managementaspekte ist es also das Ziel eines automatisierten Rechenzentrums, jede Last sowohl auf dem Mainframe als auch verteilt, sowohl physikalisch als auch virtualisiert, zu verwalten. Das Hurwitz Institut hat dazu sechs Kategorien definiert:
Bei der jüngsten Umfrage von TechTarget (USA) waren die Teilnehmer mit dem Management virtueller Umgebungen des Marktführers VMware unzufrieden: Dazu zählten vor allem das Performance Management (47%) und die Kapazitätsplanung (45%). Backup/Restore, Change Management sowie Disaster Recovery lagen bei 20 bis 30 Prozent in der Rangliste der Mängel.
Dennoch kaufen die IT-Manager nicht die in diesen Bereichen angebotenen Tools. So haben 71% der Befragten mit Performance-Management-Problemen keine Tools im Einsatz. Für Chris Wolf, Senior Analyst bei der Burton Group keine Überraschung: „Es gibt Probleme bei der Integration. Zudem sind die verfügbaren Tools relativ neu und Kunden warten ab, bis sie ausgereift sind.“
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