10.09.2008 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter.de / Florian Karlstetter
DeLuca: Beide Technologien bieten unterschiedliche Möglichkeiten und können eigentlich nicht miteinander verglichen werden. Normalerweise arbeiten beide Technologien zusammen. Dateisysteme werden meist auf virtuellen Volumes angelegt und verwaltet. Des Weiteren unterliegen File-Daten anderen Anforderungen und es wird mit unterschiedlichen Protokollen auf sie zugegriffen.
Funktionen wie ILM auf File-Ebene sind mit Block-basierter Virtualisierung nicht möglich, genau wie die Analyse des Inhalts. Die Altersstruktur von Dateien kann auch nicht einfach untersucht werden und administrative Aufgaben anhand dessen lassen sich nicht durchführen.
DeLuca: StorageX bietet vielfältige Funktionen wie Migration, Replikation, File-Klassifizierung etc., die Microsoft DFS mit einschließen können. DFS ist aber nicht notwendig, um diese Funktionalität zu nutzen. Wenn der Kunde die oben beschriebene Funktionalität transparent einsetzen will, dann ist DFS notwendig.
Aktuell gibt es keine Möglichkeit, File-Virtualisierung auch auf NFS zu nutzen, da hier kein Service wie DFS zur Verfügung steht. Diese Funktionalität muss proprietär zu NFS hinzugefügt werden, was wir für die nahe Zukunft planen. Somit wird dann eine Verzahnung von DFS und CIFS mit NFS möglich sein.
Die Entscheidung File-Virtualisierung mit DFS zu nutzen, basiert auf der Erkenntnis, dass der größte Teil der File-Daten im Microsoft-Umfeld verwaltet wird. CIFS ist hier das vorherrschende Protokoll.
DeLuca: StorageX enthält verschiedene Disaster Recovery Policies, mit denen man Fileserver und Benutzer, die über DFS auf ihre Dateien zugreifen, über zwei Rechenzentren verteilen kann. Somit ist es möglich, nicht nur die Fileserver bei Ausfall im Ersatzrechenzentrum umzuschalten, sondern es können auch alle Benutzer transparent mitgezogen werden.
Dies kann sowohl mit NAS-basierten NetApp Filern und deren SnapMirror-Funktionalität verknüpft werden als auch mit Windows-basierten Systemen, die dann die StorageX eigenen Replikationsmechanismen nutzen.
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