10.09.2008 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter.de / Florian Karlstetter
Bak: Nach allem was zu erwarten ist, wird eine TCP/IP-Infrastruktur immer günstiger bleiben als eine Infrastruktur, die erhebliche Mehrkosten für die Fibre-Channel-Technologie nach sich zieht. Eine Änderung ist hier nicht zu erwarten.
Bak: iSCSI-Lösungen werden immer noch für kleine und mittelständische Unternehmen interessant sein, da die Implementierung von iSCSI-Lösungen kein spezielles Know-how erfordert und in die meisten Fällen keine zusätzliche Hardware angeschafft werden muss.
Bak: iSCSI kann verwendet werden, um Backups über das Netz durchzuführen. Typischerweise wird ein iSCSI-Target erstellt, bei dem ein Snapshot des Blockgeräts zu sehen ist, und dieses Blockgerät wird schreibgeschützt auf einen Backup-Server eingebunden. Zu beachten ist hierbei: Um das Backup durchzuführen zu können, muss der Backup-Server das iSCSI-Blockgerät als eine formatierte Platte mit einem Dateisystem lesen können (z.B. NTFS. XFS, EXT3).
Bak: Organisationen spiegeln Speicherressourcen von einem Datacenter auf ein weiter entferntes Datacenter, welches als „hot standby“ dienen kann, im Falle eines längeren Ausfalls. Im Speziellen erlauben es iSCSI-SANs, ganze Disk-Arrays über ein WAN zu migrieren. Und dies mit minimalen Konfigurationsänderungen, sodass Speicher genauso wie Netzwerk-Traffic „geroutet“ werden kann.
Bak: iSCSI ist der Industriestandard bei Speichernetzwerken auf IP-Basis für die Datenübertragung in Ethernet-basierten Netzwerken. Bei der Übertragung von SCSI-Befehlen über IP nutzen iSCSI-Systeme die bestehende Ethernet-Infrastruktur. Weil IP-basierte Netzwerke überall anzutreffen sind, kann iSCSI zur Datenübertragung in LANs oder WANs eingesetzt werden und ermöglicht so eine standortunabhängige Datenspeicherung und -wiederherstellung.
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