18.06.2008 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Martin Hensel
Hersteller Cirba hat seine gleichnamige Software für Data Center Intelligence (DCI) aktualisiert. Mit Version 5.0 des Tools lassen sich verschiedene Konsolidierungs-Szenarien für Rechenzentren durchspielen. Dabei berücksichtigt die Lösung die Migrationsarten P2P, P2V oder V2V. Weitere Analysen geben Aufschluss über TCO, ROI sowie Energiebedarf.
Mit der DCI-Lösung von Cirba können Administratoren virtualisierte Infrastrukturen planen und kontrollieren. Die mit dem Programm entworfenen dynamischen Modelle realer IT-Umgebungen fassen dabei laut Hersteller alle wesentlichen Variablen zusammen. Version 5.0 der Software berücksichtigt jetzt auch Auswirkungen auf Ausgaben und den Energieverbrauch im Unternehmen.
IT-Verantwortliche können mit dem Tool verschiedene Virtualisierungs-Strategien durchspielen. Die „Was wäre wenn“-Vergleiche sollen die effizientesten Konfigurationen ausfindig machen. Die Regel-basierenden Analysen berücksichtigen dabei verschiedene Migrationsformen von virtuellen und real vorhandenen Maschinen: P2P, P2V und V2V.
Ergebnisse fasst die Lösung in grafischen Übersichten (Dashboards) zusammen. Mit den farblich kodierten Maps lassen sich beispielsweise aktuelle und prognostizierte Risiko-Stufen in virtualisierten Infrastrukturen darstellen. Zudem sind E-Mail-Benachrichtigungen möglich.
Cirba 5.0 berücksichtigt bei den Analysen auch finanzielle Auswirkungen von Veränderungen im Rechenzentrum. Bereits im Produkt enthalten sind Algorithmen, um Gesamtkosten (Total Cost of Ownership, TCO) sowie Return on Investment (ROI) zu berechnen. Die Daten lassen sich mit der Tabellenkalkulation Excel weiterverwerten. Zudem können Unternehmen mit dem Tool den Energieverbrauch einzelner Systeme erfassen und auf das gesamte Datacenter hochrechnen.
Die Lizenzkosten für Cirba berechnen sich nach Nutzungsdauer und Zahl der überwachten Server. Als Beispiel nennt der Hersteller eine Installation mit 100 Server-Instanzen. Für diese verlangt der Anbieter pro Jahr 35.000 US-Dollar. Rechenzentren mit 1.000 Server-Instanzen zahlen 155.000 US-Dollar.
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