Data Core bringt Storage-Virtualisierungssoftware SAN Symphony auf den neuesten Stand

SAN Symphony 6.02 unterstützt 8-Gbit/s-FC und Echtzeit-Datenmigration

29.08.2008 | Autor / Redakteur: Peter Hempel / Nico Litzel

Data Core hat Version 6.02 von SAN Symphony veröffentlicht.

Data Core, Anbieter von Software für die Speichervirtualisierung, aktualisiert seine zentrale Management-Schnittstelle SAN Symphony. Version 6.02 unterstützt 8-Gbit/s-Fibre Channel, nutzt eine verbesserte Version des Add-ons Traveller CDP zur kontinuierlichen Datensicherung und optimiert den virtuellen Speicher automatisch auf virtuellen Servern.

SAN Symphony von Data Core ist eine zentrale Management-Schnittstelle für die Virtualisierung von Speichersystemen und -Infrastrukturen in Unternehmen. Die Plattform kann Daten spiegeln und dadurch hochverfügbar machen, ermöglicht Disaster Recovery und Business Continuity auch in iSCSI- und Fibre-Channel-Umgebungen. Bei beiden Protokollen verfügt die Software über identische Funktionsumfänge.

Version 6.02 von SAN Symphony unterstützt Fibre Channel mit 8 GBit/s und bietet somit einen höheren Datendurchsatz bei der Continuous Data Protection, welche mit dem Add-on Traveller CDP möglich wird. Auch die Thin-Provisioning-Funktionen wurden überarbeitet. So wird den Benutzern nun angezeigt, wenn die virtuelle Kapazität den physikalischen Speicherplatz übersteigt.

Neu hinzugekommen ist auch eine Funktion für die Datenmigration: Zum einen können mit SAN Symphony 6.02 Daten in Thin-Provisioning-Pools zwischen physikalischen Laufwerken verschoben werden, wobei Hochverfügbarkeitsfunktionen wie Datenspiegelung nicht ausgesetzt werden müssen.

Zum anderen transportiert die Speichervirtualisierungs-Software Produktivdaten aus verschiedenen Betriebssystemen wie Windows, Linux, Solaris oder AIX in Echtzeit zu beliebiger Speicherhardware. Data Core SAN Symphony übernimmt die Logical Unit Numer (LUN) eines Speicherbereichs auf einem beliebigen Storage Array und weist sie virtuell einer Anwendung als Speicherplatz ihrer Daten zu. Dadurch werden Inkompatibilitäten verschiedener Plattformen umgangen, so der Hersteller.

Das aktuelle Release der Software ist für Citrix Xen Server, VMware, Microsoft VS, Oracle VM, Sun VM, Virtual-Iron-Plattformen sowie für Intel/AMD-basierende Server und Blades zertifiziert.

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