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Ich habe im Lauf der letzten Monate weltweit mit IT-Managers und Geschäftsführen gesprochen, welche Pläne sie in Bezug auf eine Business-Continuity-Strategie und Disaster Recovery haben. Ungefähr 75 Prozent der von mir Befragten gaben an, dass sie Virtualisierung einsetzen, meist für Test, Entwicklung und in der Produktion. Von den 33 Prozent, die Virtualisierung in der Produktion einsetzen, haben fast 100 Prozent ihre Server damit konsolidiert. Aber erstaunlich wenige, ich schätze unter fünf Prozent, nutzen fortgeschrittene Management-Funktionen von Vmware wie den Distributed Resource Scheduler (DRS) oder Vmotion zur Migration von virtuellen Maschinen im laufenden Betrieb.
Gleichgültig welche Firmen ich interviewt habe, ich war immer wieder schockiert, dass weniger als zehn Prozent Lösungen für Hochverfügbarkeit einsetzen, um ihre virtuelle Umgebung zu sichern. Ebenso wenige nutzen die Virtualisierung und virtuelle Maschinen als ein Mittel für Disaster Recovery. Viel sind zwar interessiert daran zu erfahren, wie Virtualisierung ihnen bei Disaster-Recovery-Strategien helfen kann, haben aber bisher keine Lösungen implementiert.
Die wenigen Unternehmen, die bereits DR-Lösungen implementiert haben, sind einhellig begeistert. Worauf gründet diese Begeisterung?
Hardware-Unabhängigkeit: Traditionelle DR-Lösungen verlangen, dass die Ausfall-Site mit der identischen Hardware ausgestattet ist wie das Hauptrechenzentrum. Ansonsten sind schwierige und langwierige Arbeiten notwendig, ein Serversystem auf neuerer oder anderer Hardware wieder aufzusetzen.
Da Virtualisierung das Betriebssystem und die Anwendungen von der Hardware entkoppelt, entfällt der Zwang zu identischen Konfiguration im Ausfallzentrum. Damit verkürzt sich die benötigte Zeit zur
(nicht registrierter User)
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