VMware bietet IT as a Service mit Virtualisierungsplattform vSphere 4

Plattform zum Aufbau von Cloud-Infrastrukturen

22.04.2009 | Redakteur: Florian Karlstetter

VMware bringt mit vSphere eine neue Virtualisierungs-Plattform zum Aufbau von Cloud-Infrastrukturen.

VMware hat mit vSphere 4 eine neue Virtualisierungsplattform vorgestellt. Wesentlichste Neuerung gegenüber der Vorgänger-Generation, der VMware Infrastructure ist die Möglichkeit, IT-Services flexibel unter Einsatz interner und externer Ressourcen bereitzustellen. VMware selbst bezeichnet vSphere auch als industrieweit erstes Cloud-Betriebssystem.

Der Launch von vSphere ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte von VMware. Die Nachfolge-Plattform von VMware Infrastructure soll Unternehmen primär dabei helfen,ihre IT-Infrastruktur hin zu Cloud Computing zu transformieren. Während bei den bisherigen Virtualisierungslösungen von VMware primär die Konsolidierung von Servern im Mittelpunkt stand, liegt der Fokus nun zusätzlich auf dem automatisierten Management von IT-Ressourcen.

VMware vSphere ermöglicht das automatisierte Management und die dynamische Zuordnung von Ressourcen und Anwendungen in internen und externen Cloud-Infrastrukturen. Dabei spielt Service-Level-Automatisierung eine große Rolle: so können Services und Ressourcen bei Bedarf automatisch bereitgestellt werden. vSphere übernimmt dabei auch die Verwaltung und Optimierung von Server-, Storage- und Netzwerkhardware und ordnet sie Anwendungen je nach Bedarf und geschäftlicher Priorität zu.

Zusätzlich ist die Plattform mit diversen Technologien für Hochverfügbarkeit, Disaster Recovery und Effizenzsteigerung ausgestattet. Hierzu zählen Distributed Power Management zur automatisierten Optimierung des Server-Stromverbrauchs, Fault Tolerance für kontinuierliche Verfügbarkeit bei einem Hardware-Ausfall oder VMotion für effizientes Speichermanagement und Live-Migration.

Mit VMware Shield Zones können Sicherheitsrichtlinien auf Anwendungsebene in einer gemeinsam genutzten Umgebung – der Private Cloud – durchgesetzt werden, während die Vertraulichkeits- und Netzwerk-Segmentierung für Anwender und sensible Daten aufrecht erhalten bleibt.

VMware vSphere 4 soll noch im 2. Quartal 2009 verfügbar sein. Insgesamt stehen sechs Editionen zur Verfügung. Mit VMware vSphere Essentials adressiert VMware vor allem kleinere Firmen, die Lösung kostet 995 US-Dollar für drei physische Server oder 166 US-Dollar pro CPU. vSphere Essentials Plus mit integrierten Funktionen für Verfügbarkeit, Datensicherheit und Patch-Management kostet 2.995 US-Dollar für drei physische Server oder 499 US-Dollar pro Prozessor.

Daneben wird vSphere noch in den Editionen Standard (795 US-Dollar pro CPU), Advanced (2.245 US-Dollar/CPU), Enterprise (2.875 US-Dollar) und Enterprise Plus für 3.495 US-Dollar pro Prozessor angeboten.

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Die VMware-Technologie scheint ja wirklich das Ausgereifteste im Virtualisierungssektor zu sein...  lesen
posted am 31.10.2009 um 15:40 von Unregistriert


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