18.09.2008 | Redakteur: Ulrich Roderer
Vmware initiiert auf der VMWorld in Las Vegas die vClient-Initiative. Durch Virtualisierung soll ein universeller Client entstehen, der für die Anwender an jeden Endpunkt zugänglich ist und der dennoch kostengünstig und leicht administrierbar ist.
Grundlage der Initiative ist die neue Produktlinie VMware View, die VMwares Virtual Desktop Infrastructure (VDI) erweitert. VDI wird beide Desktop-Kategorien beinhalten: die Server-seitig bereitgestellten virtuellen Desktops und die mit Clients ausgestatteten virtuellen Desktops, die auf jedem Laptop oder Desktop-Computer laufen können. Partner wie Fujitsu Siemens, HP und NEC unterstützen bereits die Initiative.
Vmware View besteht aus einer Reihe von Produkten, die dem Anwender eine personalisierte Umgebung bieten, “myview” genannt, auf die er mit jedem Gerät und an jedem Ort zugreifen kann. Weiter steuert der Hersteller neue Virtualisierungstechniken zur vClient Initiative bei, wie Virtualisierung des Clients, Image Management (VMware View Composer) und einem offline Desktop. Diese Technologien sollen im nächsten Jahr verfügbar werden.
Mit dem neuen Vmware View sollen Desktops, Anwendungen und Benutzerprofile bei unbeschränkter Mobilität sichere und einfacher zu managen sein.
“Die Zukunft des Desktops ist nicht mehr auf ein Endgerät beschränkt. Anwender werden ihre personalisierte Umgebung von jedem Ort aus nutzen können”, sagt Paul Maritz, President and Chief Executive Officer, VMware. Gleichzeitig bietet die vClient-Initiate IT-Administratoren die Möglichkeit, die individualisierten Desktops zentral zu managen, Updates durchzuführen und zu sichern.
Die Anwendungsvirtualisierung von Vmware View kapselt das Betriebssystem, die Anwendungen und Daten eines Nutzers in isolierte Schichten, so dass Unternehmen jede Schicht einzeln ändern und updaten können. Weitere Technologien vereinfachen das Management:
“VMware verbindet Client- und Server-Desktop-Virtualisierung auf einer Plattform. Damit stellt der Hersteller einen universalen Client bereit, der Kosten minimiert und das Management wesentlich vereinfacht“, sagt Mark Bowker, Analyst bei der Enterprise Strategy Group.
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