Microsoft-Hypervisor bekommt neue Verbündete im Netzwerk-Management

Netzwerkausrüster F5 und Foundry fahren auf Hyper-V ab

11.09.2008 | Redakteur: Ulrike Ostler

Foundry Networks und F5 Networks landen bei Hyper V von Microsoft. Bild: Pixelio/Hofschläger

F5 Networks, Anbieter von Ausstattungen für Application Delivery Networking (ADS), unterstützt künftig „System Center“ und „Hyper-V Server“ von Microsoft. Auch der von Brocade übernommene Netzausrüster Foundry Networks hat seine Rechenzentrums-Router und -Switches an die Virtualisierungs-Software angepasst. Außerdem lassen sich Foundry-Geräte nun über die IBM-Software „Tivoli Netcool“ verwalten.

Organisationen erhalten durch die Verzahnung der F5- und Foundry-Produkte mit Hyper-V das Potenzial eines umfassenden, virtualisierten Ökosystems – vom Rechenzentrum bis zum Desktop. Auf was es dabei ankommt, sagt Zeus Kerravala, Senior Vice President of Global Enterprise Research bei der Yankee Group:

„In einer virtualisierten IT-Umgebung ist das effektive Ressourcen-Management der entscheidende Punkt. Indem Microsoft den Kunden für die Implementierung von Virtualisierungs-Technologien vertraute Bedienoberflächen und einheitliche Management-Konsolen zur Verfügung stellt, wird das Netzwerk zu einem extrem leistungsfähigen Werkzeug, das die Anwender mit Ressourcen von optimaler Leistungsfähigkeit verbindet.“

David Greschler, Director of Integrated Virtualization Strategy bei Microsoft greift die Argumentation auf: „Die Integration von F5 mit den System Center Management-Lösungen verhilft unseren Kunden zu besseren Einblicken in das Netzwerk.“ Außerdem erhielten sie die Fähigkeit, auf wechselnde Bedingungen im Netzwerk zu reagieren, damit die Virtualisierungs-Investitionen maximal genutzt werden könnten.

Die Einrichtung von F5-Lösungen im Virtualisierungs-Framework von Microsoft soll im Folgendes bieten:

Einblicke in das Netzwerk

Durch die Bereitstellung geprüfter Deployment Guidance for Microsoft System Center sorgt F5 für die nötige Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit, um die Vorteile virtualisierter Umgebungen ohne Abstriche an der Netzwerk oder Applikations-Performance nutzen zu können.

Endanwender-Erfahrung

Das „F5 Management Pack für Microsoft System Center Operations Manager 2007“ ist ein Add-On Software Modul, das im ersten Halbjahr 2009 erhältlich sein wird. Es ermöglicht, den Netzwerkzustand in Echtzeit zu überwachen und schnell zu reagieren, wodurch sich die Nutzung der Netzwerk-Ressourcen optimiert und das Management der Microsoft-Virtualisierungs-Umgebungen vereinfacht. Zusätzlich bietet das Powershell-fähige I-Control-API von F5 dem System Center die Möglichkeit zur proaktiven, dynamischen Modifikation des Netzwerks.

Nutzung der Massenspeicher-Virtualisierung zum Skalieren von IT-Umgebungen

Eine entscheidende Komponente des Virtualisierungs-Ökosystems von Microsoft ist die Massenspeicher-Virtualisierung. Sie dient den Kunden zur Verwaltung und den Zugriff auf Daten in virtualisierten Umgebungen.

Die F5 Acopia ARX Lösung verfügt über virtualisierte Massenspeicher-Fähigkeiten, die eine intelligente Abstraktionsschicht zwischen Anwender und Diskspeicher einrichten. Die Kunden können nach Herstellerangaben dadurch ihre Massenspeicher-Investitionen effizienter nutzen und ihre Infrastrukturen skalieren.

weiter mit: Was macht Foundry Networks?

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