Wyse Enterprise-Desktop-Virtualisierung

Thin Clients als ideale Basis für Virtualisierung von PCs

16.07.2008 | Redakteur: Achim Karpf

Lösungen

Viele Unternehmen, die den Einsatz einer Thin-Computing-Lösung in Erwägung ziehen, haben bereits erhebliche Investitionen für Legacy-Hardware und -Software wie PCs, Server und Netzwerkinfrastruktur getätigt. Obwohl viele der vorhandenen Komponenten auch im Rahmen des Thin Computing weiter verwendet werden können, ist nicht selten zusätzliche Hardware und Software nötig, um die Vorteile des Thin Computing voll ausschöpfen zu können. Der entstehende Nutzen ist beträchtlich, nicht nur für die IT-Abteilung, sondern auch für den einzelnen Anwender.

Im Bereich der Virtualisierung engagiert sich Wyse in folgenden Virtualisierung-Initiativen: VMware (Virtual Desktop Infrastructure, VDI), IBM (Virtual Client Solution, VCS) und Citrix (Dynamic Desktop Infrastructure, DDI).

Thin Clients passen immer

Das Konzept der Virtual Desktop Infrastructure (VDI) ist noch nicht lange am Markt. Es wird jedoch bereits von einigen großen Unternehmen erfolgreich eingesetzt. VDI wird in der Regel in Verbindung mit kostengünstigen Thin Clients implementiert, wie z.B. dem Wyse S10 oder dem V10L. Jedem Client wird dabei seine eigene virtuelle Maschine auf dem Server zugewiesen (weitere Informationen erhalten Sie im Grundlagenteil dieses Kompendiums).

Das Modell Wyse S10 bietet sich für Unternehmen und Organisationen an, die Unterstützung für Citrix ICA, Microsoft RDP, VMware VDI oder Wyse EDV-Umgebungen benötigen. Es kann zentral verwaltet und konfiguriert werden. Das S10 zeichnet sich aus durch USB-Ports, niedrigen Energieverbrauch und komfortable Einrichtung, die Möglichkeit des Imagings und sehr gute Leistung. Wichtige Merkmale sind das schnelle Booten, sehr guter Viren- und Malware-Schutz sowie hervorragende Performance. Das kompakte, leichte und widerstandsfähige Gerät kann dezent aufgestellt oder befestigt werden und kommt dabei ohne Festplatten und Lüfter aus. Es eignet sich sehr gut für Einsatzumgebungen mit begrenztem Raumangebot.

Keine Chance für Hacker

Das Betriebssystem Wyse Thin OS verfügt über keine von außen adressierbare APIs, die von Hackern angesprochen werden könnten. Daten und Applikationen werden zentral gehalten und ausgeführt. Sensible Informationen sind so zusätzlich geschützt, da nichts auf dem Desktop-Gerät gespeichert ist. Die Verwaltung von Images kann mittels DHCP und FTP automatisiert werden.

Die Managementsoftware Wyse Device Manager bietet darüber hinaus noch weitergehende Optionen zur zentralen Verwaltung. Wyse Thin OS wurde für den Einsatz in Systemumgebungen mit Virtual Desktop Infrastructure (VDI) von VMware entwickelt und optimiert. Sie unterstützt VDI-spezifische Technologien wie Connection Broker und sichere HTTPS- Verbindungen.

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