10.06.2008 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter.de / Achim Karpf
Auch mobile Anwender oder Fremdarbeiter können in der Zwischenzeit sicher in eine virtualisierte Desktop-Infrastruktur mit einbezogen werden. VMware bietet dafür ACE in der neuen Version 2.0. Das „Assured Computing Environment“ ermöglicht es, regelgesteuert Zugriffe auf virtuelle Maschinen zu konfigurieren. Die Technik erzeugt Bilder von virtuellen Maschinen auf mobilen Geräten, aber auch auf USB-Sticks.
Diese Images können Administratoren dennoch zentral verwalten. Durch Regeln lassen sich die Sicherheitsbestimmungen eines Unternehmens abbilden. So können virtuelle Maschinen beispielsweise nur für bestimmte Zeiten freigeschaltet sein.
Desktop-Virtualisierung wertet Thin Clients auf. Die dummen Terminals werden damit zu vollwertigen PCs. Hersteller wie Fujitsu entwickeln mobile Thin Clients, die sehr kostengünstig und energiesparend sind. Fujitsu setzt beispielsweise auf ARM-CPUs, kleines SRAM und LED. Dockingstations lassen sich durch Virtualisierung ebenfalls zu mobilen Geräten machen.
VMs können auf Dockingstations gespeichert werden, um sie ins Feld mitnehmen zu können. Dafür wird die Dockingstation mit einem eigenen Prozessor ausgestattet. Bei Fujitsu wird das Konzept derzeit als Projektstudie zum „Clientless PC“ weiterentwickelt. Dieser besteht nur noch aus Tastatur, Bildschirm und Maus und einem USB-Hub, der per IP-Netz gesteuert wird.
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