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Dieser Workshop zeigt, für welche Fälle sich der Hyper-V-Server besser als die ESX-Lösung eignet, wie die Installation abläuft und was Administratoren beim Management des Produkts im laufenden Betrieb zu beachten haben.
Der ESXi-Server von VMware kommt in einem Downloadpaket mit einer Größe von 241 MByte daher. Im Betrieb liegt der Speicherbedarf dieser Lösung sogar unter 32 MByte. Damit eignet sich das Produkt unter anderem zur Integration ins BIOS von Serversystemen.
Der Hyper-V-Server nimmt im Gegensatz dazu knapp zwei GByte Speicherplatz in Anspruch. Er lässt sich also kaum als Embedded-System betreiben, läuft dafür aber auf praktisch jeder 64-Bit-Hardware, die den Windows Server 2008 unterstützt. Die einzige darüber hinausgehende Anforderung besteht darin, dass die eingesetzten CPUs x86-Virtualisierungstechniken unterstützen müssen, also Intel VT oder AMD-V.
Damit wird sofort klar, dass der Hyper-V-Server auf einem viel breiteren Hardware-Spektrum arbeitet als ESXi und wohl auch klaglos auf den meisten selbst gebauten Systemen seinen Dienst versehen sollte, während ESXi bekanntermaßen hohe Anforderungen an die Hardwarekompatibilität stellt und bei weitem nicht auf jedem Rechner zum Einsatz kommen kann.
Hyper-V eignet sich damit insbesondere zum Implementieren von Virtualisierungsumgebungen auf bereits vorhandenen Servern, die nicht mit dem Anspruch angeschafft wurden, als spezielle Hypervisor-Systeme zu dienen. Darüber hinaus fügt sich Hyper-V nahtlos in Windows-Domänen ein und beherrscht den Betrieb von dynamischen virtuellen Harddisks, die mit dem Grad der Plattennutzung mitwachsen.
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