13.07.2007 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Martin Hensel
IBM-Kunden können die Beta-Version des Unix-Betriebssystems AIX 6 ab sofort testen. Zur unterstützten Hardware gehören Systeme mit Power4-, PowerPC 970-, Power5- oder Power6-Prozessoren. AIX 6 ist binär-kompatibel zum Vorgänger AIX 5L. Das System unterstützt Workload-Partitionen, Live Application Mobility und rollenbasierte Zugangskontrolle.
Mit der kommenden Version 6 des Betriebssystems AIX will IBM seinen Kunden erweiterte Möglichkeiten für Virtualisierung, Sicherheit, Verfügbarkeit und Handhabung bieten. In einem offenen Beta-Test können Anwender das System bereits jetzt testen.
AIX 6 nutzt die Technologie des aktuellen Power6-Mikroprozessors und erreicht damit laut IBM wesentliche Fortschritte bei Energieeffizienz und Virtualisierung. Das neue System kann aber auch auf betagteren Rechnern mit PowerPC-970-Prozessoren oder Power-Prozessoren ab der Version 4 betrieben werden.
Das Unix-Derivat ist binärkompatibel zum Vorgänger. Anwendungen die für AIX 5.2 und 5.3 entwickelt wurden, sollen ohne wesentliche Änderungen auch auf AIX 6 laufen.
Zu den zentralen Funktionen des für Jahresende angekündigten Unix-Derivats zählen unter anderem Workload-Partitionen. Die Software-basierte Virtualisierungstechnologie reduziert die Zahl von Betriebssystem-Images, die bei der Konsolidierung von Workloads verwaltet werden müssen.
Per Live Application Mobility sollen sich Workload Partitionen zudem zwischen einzelnen Servern verschieben lassen. Anwendungen müssen dabei nicht neu gestartet werden, Endbenutzer sollen lediglich minimale Unterbrechungen bemerken.
Für erhöhte Sicherheit sorgt eine rollenbasierte Zugangskontrolle. Administratoren können über diese den Benutzer-Zugriff auf das Management spezifischer AIX-Ressourcen regeln.
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