09.07.2007 | Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel
Lab Manager 2.5 von VMware ist verfügbar. Dabei handelt es sich um ein Automationssystem für virtuelle Test- und Entwicklungsumgebungen. Es ermöglicht Infrastructure-3-Nutzern die automatisierte Erstellung, Erfassung, Speicherung und gemeinsamen Gebrauch von Software-Konfigurationen in vielen verschiedenen virtuellen Maschinen.
Mit Lab Manager 2.5 hat VMware die Ausstattung für Software-Entwicklungs- und Testlabore effizienter gestaltet. Dessen Einsatz soll IT-Kosten sparen und die Auslieferung von Software und Systemen beschleunigen. Seit der Einführung Ende 2006 haben Kunden aus 35 Branchen weltweit den Lab Manager in Betrieb genommen. Infolge dieses Erfolgs wurde das System nun ergänzt: Jetzt stehen zwei Qualitätsmanagement-Suites zur direkten Integration in VMware Lab Manager zur Verfügung - SilkCentral von Borland und das HP Quality Center.
Mit dem Release 2007 seines SilkCentral Test Managers integriert Borland für Lab-Manager-Umgebungen den Zugriff und die Steuerung auf Ebene der Anwenderschnittstelle. Genilogix bringt gerade eine Betaversion eines neuen Plug-ins auf den Markt, das HPs Quality Center in VMware Lab Manager integriert. Beide Tools automatisieren den Bereitstellungsprozess. Sie erleichtern den Anwendern die Überprüfung vollständiger Test-Umgebungen, die sich innerhalb des Lab Managers befinden, direkt von ihrer Testmanagement-Schnittstelle aus.
Problemloses Teamwork
Der Manager bedient sich eines gemeinsam nutzbaren Pools an Server-, Netzwerk- und anderen Ressourcen, die er nach Bedarf zuteilt. Er bietet lokalen und Remote-Anwendern ein Portal, worüber sie auf eine Bibliothek komplexer Konfigurationen zugreifen können. Das System bietet einen „abgeschirmten Betrieb“: Konfigurationen einer Bibliothek können durch mehrere Anwender gleichzeitig benutzt werden. Zudem können Anwender komplexe Systemkonfigurationen im aktiven Zustand erfassen.
Eine „Delta-Tree“-Verwaltungsfunktion für Image-Bibliotheken ermöglicht die Pflege großer Libaries ohne Daten-Redundanz. Zur Speicherung virtueller Maschinen-Bibliotheken unterstützt VMware Lab Manager 2.5 iSCSI- und NFS-Speicher in Ergänzung der bereits vorhandenen Fibre Channel SANs.
VMware veröffentlicht auch einen Kalkulator für die Berechnung der Investitionserträge (Return on Investment – ROI) durch Einsatz des Lab Managers. Damit können Entscheider gegenüber ihrem Unternehmen den potenziellen Wert des Produkts besser quantifizieren und belegen. Das Berechnungstool ist kostenlos beim Hersteller erhältlich.
Virtual SMP wird unterstützt, um Konfigurationen virtueller Maschinen zu erstellen, einzusetzen und zu verwalten. Version 2.5 des Lab Managers ist mit neuen Tools für virtuelle Maschinen ausgestattet, die mit Solaris 10 x86 und 64-Bit-Betriebssystemen laufen. Die Windows Vista-Unterstützung ist momentan noch experimentell.
Die neue Version kann unbenutzte VMs automatisch außer Betrieb nehmen und löschen. Die Server-Wartung wird Anwendern erleichtert, indem sie berechnen können, wie viel Plattenplatz mittels Konsolidierung oder Löschung virtueller Maschinen verfügbar gemacht werden kann. Anwender können virtuelle Maschinen zudem schnell auf andere physikalische Hardware verschieben.
VMware Lab Manager 2.5 ist ab sofort bestellbar. Die Listenpreise beginnen bei 15.000 US-Dollar. In Kombination mit Infrastructure 3 beginnt die Liste bei 35.000 US-Dollar. Weitere Informationen finden sich auf der Herstellerwebseite.
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