22.06.2007 | Redakteur: Florian Karlstetter
Innotek hat sich auf Software zur Virtualisierung von PC-Systemen spezialisiert. So bietet das deutsche Unternehmen mit Virtualbox eine Virtualisierungssoftware auf Open-Source-Basis, mit der sich zahlreiche Windows- und Linux-Versionen als Gast-Betriebssysteme starten lassen.
Der Einsatz von Virtualisierungslösungen birgt viele Vorteile: vom Arbeiten in einer sicheren Umgebung, Testszenarien neuer Soft- und Hardware, Disaster Recovery oder zur Server- und Desktop-Konsolidierung. Dabei muss man nicht zwangsläufig auf rein kommerzielle Lösungen wie VMware oder Microsofts Virtual Server zurückgreifen, um virtuelle Maschinen einzurichten. So bietet der Hersteller Innotek mit Virtualbox ebenfalls eine gut funktionierende Lösung auf Open-Source-Basis.
Mit Virtualbox lässt sich nahezu jedes PC-Betriebssystem virtualisieren. Neben den klassischen Windows-Versionen – von Windows 98 bis hin zu Vista und Windows Server 2003 – werden auch gängige Linux-Distributionen unterstützt, darunter Red Hat, Suse, Fedora, Ubuntu und Debian. Selbst OS/2, Solaris oder DOS ist partiell möglich.
Die Bedienung von Virtualbox erfolgt über eine grafische Benutzeroberfläche, alternativ kann auch auf Kommandozeilen-Befehle zurückgegriffen werden. Ist eine virtuelle Maschine (VM) eingerichtet, können über ein emuliertes Netzwerk-Interface Daten mit der „Außenwelt“ ausgetauscht werden. Hierzu greift das System auf Network Address Translation (NAT) zurück. Außerdem stehen standardmäßig USB 1.1/2.0, Remote Display Protocol (RDP) Server, Shared Folders und ein iSCSI-Initiator zur Verfügung.
Neben Windows als Host-System läuft Virtualbox auch unter Linux und Macintosh. Auf der Homepage im Internet stehen neben den Downloads der Setup-Routinen auch noch ein umfangreiches Handbuch (160 Seiten) im PDF-Format zur Verfügung.
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