30.05.2008 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter.de / Achim Karpf

Der ESX 3i Server von VMware steht im Zeichen der schnellen Nutzbarkeit. Durch die Integration in zertifizierte Hardware entfällt das lange Installieren der Virtualisierungslösung auf Servern. Nach dem Booten dauert es nur Minuten, bis Anwender mit virtuellen Maschinen arbeiten können.
Der ESX 3i Server benötigt kein Betriebssystem als Basis und reduziert somit den Verwaltungsaufwand. Er kann gleichzeitig mit anderen ESX Servern in einem virtuellen Cluster koexistieren. Der ESX 3i markiert auch den Abschied der Transition von der Service Console, die von vielen Anwendern aus der Historie heraus noch immer stark genutzt wird.
Service-Console-Skripte sind vor allem beliebt, um ESX Server Hosts zu installieren und zu konfi gurieren. Der ESX 3i basiert auf einer neuen Architektur und verändert das Modell, wie ein Hypervisor auf einem Server zum Einsatz kommt. Der embedded Hypervisor 3i lässt sich remote und zentral auf allen Servern managen. Er benötigt keine Installation mehr und verfügt über automatisierte Erkennungs- und Konfi gurationsroutinen mit voreingestellten Parameterwerten. Mit dem Hypervisor 3i migriert VMware alle Managementfunktionen der Service Console auf seine Remote-Managementwerkzeuge, auf die über ein Remote Command Line Interface (CLI) zugegriffen werden kann. Ebenso müssen Administratoren ein Upgrade nicht mehr über Patches einspielen, sondern der 3i wird komplett als Image über CLI oder ein Update-Tool auf einem Server ersetzt.
VMwares neues Konzept eines embedded Hypervisors findet auch breite Unterstützung durch Hardware-Hersteller. Dazu zählt die Integration von 3i als Flash oder interner USB-Baustein auf dem Motherboard. Alle großen Serveranbieter wie Dell, Fujitsu, Fujitsu Siemens Computers, HP, IBM und NEC haben bereits Server mit dem 3i angekündigt. Zusätzlich arbeitet VMware mit führenden Herstellern zusammen, um Virtualisierung auch auf dem Prozessor zu integrieren und insgesamt gut balancierte Systeme zu erarbeiten, die volle Performance für virtuelle Systeme garantieren.
Dazu zählt die Entwicklung von Multicore-Prozessoren durch Intel und AMD mit entsprechenden Virtualisierungstechniken wie Rapid Virtualization Indexing (AMD) oder Extended Page Tables (Intel) sowie die Aufrüstung von Servern mit kostengünstigem Speicher und zusätzlichen Netzwerkcontrollern und HBAs, die für die nötigen Bandbreiten sorgen.
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