![]() |
Mehrere Gäste können unabhängig und parallel auf einem Wirt laufen, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen. Selbst ein Bluescreen in einer VM kompromittiert weder den Host noch andere Gäste. Durch die Isolation der virtuellen Maschinen laufen unterschiedliche Betriebssysteme (OS) wie Linux, Microsoft Windows oder Novell Net ware problemlos nebeneinander. Jede VM wirkt auf das darin laufende Gastsystem wie ein physischer Rechner.
Das Betriebssystem und die Applikationen in der VM funktionieren unmodifiziert, genau wie auf echter Hardware. Zwischen Hardware und Gästen liegt eine Soft ware-Schicht, der sogenannte Virtualisierungslayer. Er kontrolliert den Zugriff der Gäste auf physische Komponenten wie
Aus Sicht der Anwender bieten virtuelle Maschinen folgende Vorzüge:
Jede virtuelle Maschine verhält sich wie ein vollwertiger Rechner.
Software und Applikationen bemerken keinerlei Unterschied.
Virtuelle Maschinen laufen stabil und sicher voneinander isoliert.
Mehrere virtuelle Systeme laufen parallel und unabhängig auf derselben Hardware, auch mit unterschiedlichen OS, beispielsweise Linux neben Windows.
Der Gast arbeitet nur mit virtuellen Geräten und erst der Virtualisierungslayer setzt die Zugriff e auf die Hardware des Wirts um. Diese Abstraktion macht die Betriebssysteme und Applikationen in den virtuellen Maschinen portabel und unabhängig vom Wirt. Aus Sicht des Wirts oder des Administrators besteht eine virtuelle Maschine nur aus einer Anzahl von Dateien, unter anderem die virtuelle Festplatte mit der Installation des Gastsystems sowie der Anwendungsdaten, die problemlos auf andere Hosts kopiert und dort gestartet werden können.
(nicht registrierter User)
Kommentar abschicken