11.07.2008 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter
Das japanische Unternehmen Plat‘Home hat einen Überwachungsserver im Miniaturformat vorgestellt. Der lüfterlose Winzling Kanshi Blocks Pro überwacht bis zu 255 Server. Die entsprechende Monitoring-Software läuft bereits auf dem Linux-System. Benachrichtigungen werden per E-Mail oder Syslog verschickt. Das Gerät unterstützt TCP/UDP und SNMP.
Mit seiner Grundfläche findet der jetzt vorgestellte Kanshi Blocks Pro auf einem Handteller Platz. Im Inneren des Gehäuses verbirgt sich laut Hersteller ein kompletter Server, der bis zu 255 angeschlossene Rechner überwachen kann. Die dafür notwendige Software ist bereits auf dem Linux-System installiert. Anwender können weitere, web-basierte Tools nachrüsten.
Der bereits aufgespielte Multi Route Traffic Grapher (MRTG) überwacht angeschlossene Systeme per SNMP. Informationen über Netzwerkauslastung, CPU-Workloads oder Festplattenaktiviäten stellt das Tool graphisch dar. Zudem kann das Gerät Netzwerkdienste wie FTP oder POP3 überwachen und per Ping-Abfrage die Erreichbarkeit von Rechnern prüfen. Benachrichtigungen verschickt der Rechner per E-Mail oder Syslog.
Den Kontakt zur Außenwelt stellt der lüfterlose Rechner über zwei Ethernet-Ports her, zusätzlich ist eine serielle Schnittstelle vorhanden. Im Inneren des Miniservers arbeitet ein mit 266 MHz getakteter IBM PowerPC 405GPr. Der Kanshi Blocks Pro verfügt über 16 Megabyte Flashspeicher, etwa 3,6 Megabyte davon können Anwender für eigene Anwendungen nutzen. Weitere Daten können auf einer Compact Flash Card mit 512 Megabyte gespeichert werden. Der Arbeitsspeicher hat eine Größe von 128 Megabyte.
Laut Plat‘Home verträgt das passiv gekühlte System Umgebungstemperaturen bis zu 40 °C. Der Strombedarf des Systems liegt bei unter fünf Watt.
Als Preis für den Kanshi Blocks Pro nennt der Hersteller 1.399 US-Dollar.
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