Interview mit Jürgen Dick, VMware, zu den Gerüchten um View 4.5

Desktopvirtualisierung View 4.5 von VMware laut Hersteller im Plan

05.07.2010 | Redakteur: Ulrich Roderer

Jürgen Dick: „Eine Umfrage unter View-Kunden hat ergeben, dass sie für die erste Einführung unser Modell des Offline Desktops bevorzugen würden.“

Stimmen die Gerüchte aus Amerika, dass sich die neue Version View 4.5 verspätet und das der Client Hypervisor nicht mehr programmiert wird? VMware nimmt Stellung.

SeachDatacenter berichtete am 1.7. 2010 über neueste Informationen aus Amerika über die Zukunft von VMwares der Desktopvirtualisierung View. Jürgen Dick, Senior Manager, Product Marketing EMEA, nimmt jetzt Stellung zu den Gerüchten.

SearchDataCenter: Herr Dick, in Amerika kursieren Gerüchte, dass VMware den Client-Hypervisor auf Eis legen wird. Ist an den Vermutungen denn was dran? Passt er noch ins zentralisierte Cloud-Konzept?

Jürgen Dick: Zu einem Desktop as a Service-Modell, zählt eine Unterstützung für eine Vielzahl von Geräten im Online- sowie Offline-Modus. Eine Umfrage unter unseren existierenden VMware View Kunden hat ergeben, dass sie für die erste Einführung unser bereits existierendes Modells des Offline Desktops bevorzugen würden, da der Weg eines Client Hypervisors zwar interessant ist, aber sich deutlich komplizierter und kostenintensiver im Unternehmen darstellt.

Es gibt hierzu auch eine aktuelle Studie von Gartner vom 16. Juni, die ausdrücklich darauf hinweist, dass Kunden mit einer solchen Einführung auf jeden Fall bis Mitte oder Ende 2011 warten sollten, da Stand heute noch nicht klar ist wie ein Client Hypervisor von Hardwareherstellern unterstützt wird. Ihre Frage in Bezug auf das zentralisierte Cloud-Konzept: Da passt natürlich sowohl unser Offline Desktop wie auch der geplante Hypervisor von VMWare gut hinein, da das gesamte Management davon auch zentral aus einer Cloud heraus erfolgen wird.

Stimmt es, dass Probleme mit Windows 7 den ursprünglich angepeilten Launch von View 4.5 für Juli verzögern oder gibt es andere Gründe?

Das neue Betriebsystem Windows7 ist ein Muss in der Desktop Virtualisierung. VMware View unterstützt dieses schon stand heute in einer TechPreview Version und wird dieses natürlich auch in den künftigen Version als voll unterstütztes OS anbieten. Ihr beschriebenes Problem sowie ein geplanter Launch im Juli sind mir nicht bekannt.

Sie werden das Profile Management für View 4.5 erst einmal nicht mit ausliefern. Gibt es dafür Gründe? Welche Alternativen existieren?

Ein User-Profil Management ist zweifelsohne in einigen Unternehmen ein wichtiger Bestandteil der Virtualisierung. VMware View bietet aber schon heute ein ausgefeiltes System an, um Systemdaten von benötigten Userdaten zu trennen. Dies geschieht durch eine Komponente des ViewManagers, die wir ViewComposer nennen. Sind innerhalb eines Unternehmens weitere User Management-Instanzen notwendig, setzen wir bei Kunden schon erfolgreich Projekte mit beispielsweise RES Software, AppSense oder LiquidWare Labs um.

Was erwartet die Anwender an Neuheiten bei View 4.5?

Durch stetig fortschreitend visionäre Gedanken und diesbezügliche Entwicklungen, die 1999 mit der VMware Workstation anfingen sich über ESX, vSphere, VDI und einem neuen Protokoll Namens PCoIP fortsetzten, können sich Kunden sicher sein, dass alle unsere künftigen Versionen immer einen erheblichen Mehrwert für Sie darstellen werde – sei es in Bezug auf Performance, Sicherheit, Kostenoptimierung oder auch komplett neue Technologien.

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cool, nur geschwafel, also alles doch wahr, wo bleibt das klare dementi?  lesen
posted am 06.07.2010 um 16:29 von Unregistriert

Genau, nur leere Worte!  lesen
posted am 06.07.2010 um 14:18 von Unregistriert

Ganz ehrlich - viel Blabla und keine vernünftigen Antworten.  lesen
posted am 06.07.2010 um 09:11 von Unregistriert


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