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Im Gegensatz zum klassischen Desktop entfällt die Installation von Programmen auf dem Zielrechner. Dabei handelt es sich in der Regel um Applikationen für Endanwender, weshalb diese hauptsächlich auf dem Desktop und, falls die jeweilige Lösung das unterstützt, auch in einer
Software-Streaming
Das Streaming ermöglicht es Firmen, Anwendungen von einer zentralen Stelle, statt vom PC des Endnutzers aus, durchzuführen. Die Anwendung wird über das Netzwerk an den Benutzer weitergeleitet, statt auf jedem PC lokal installiert zu sein. Die Anwendung wird von irgendeinem Ort ausgeführt, sei es in einem lokalen Netzwerk oder von einem Rechenzentrum aus. Für den Endnutzer scheint es, als liefe das Programm direkt von seinem PC. Das Streaming-Verfahren überträgt nur die Daten, die notwendig sind. Wenn man also ein virtualisiertes Powerpoint 2003 mit ca. 190 MB über das Netzwerk startet, werden immer nur die Daten übertragen, die im jeweiligen Moment von der Software benötigt werden. Nur so kann man vermeiden, dass große Zugriffsraten die Netzwerkinfrastruktur eines Unternehmens lahm legen.
Es gibt zwei verschiedene Wege, virtualisierte Anwendungen zu nutzen. Die erste Methode ist das klassische Citrix-Model. Dabei werden die aktuellen Anwendungen auf einem Server gehostet und anschließend über ein Netzwerk zum Kunden gestreamt. Für den Kunden stellt sich die Software wie eine normale lokale Anwendung seines PCs dar, aber die aktuelle Ausführung der Anwendung erfolgt in einem zentralen DataCenter.
Eine andere Methode ist, dass man eine Software-Anwendung zu einer einzigen lauffähigen Datei kompiliert. Mit dieser Technologie kann der Nutzer seine Anwendungen vom
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