Sicherheit durch Daten- und Anwendungszentralisierung

Thin Clients von Lynx sorgen für Energieeffizienz und mehr Sicherheit

12.10.2007 | Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Thin Clients von Lynx arbeiten energieeffizient

Lynx bietet sechs verschiedene Thin-Client-Modelle an. Die Geräte unterscheiden sich durch das verwendete Betriebssystem und basieren entweder auf VIA- oder AMD-Hardware. Beim energieeffizienten Client Computing versorgt ein zentraler Server minimalistische Arbeitsplatzrechner mit den notwendigen Daten.

Wenn der Bedarf an Rechenleistung auf Arbeitsplatzrechnern gering ist und keine speziellen Anwendungen installiert werden müssen, stellen Thin Clients eine mögliche Alternative zu herkömmlichen PCs dar. Mischkonzepte mit vollwertigen Grafik-PCs, beispielsweise für rechenintensive CAD-Anwendungen, sind möglich und lassen sich in eine Server-based-Computing-Umgebung (SBC) integrieren. Thin Clients können auch im Rahmen einer so genannten „sanften Migration“ in bereits vorhandene IT-Infrastrukturen eingebettet werden. Das ermöglicht schrittweises Ersetzen veralteter und meist unwirtschaftlich gewordener PC-Systeme.

Die gesamte Ausführung der Anwendungslogik liegt dabei auf einem Server. Lediglich Eingaben über Maus und Tastatur werden in Form von Steuersignalen an den Server weitergeleitet und dann als Bildschirmausgabe oder Protokollinformationen an den Thin Client zurückgegeben. Leistung wird somit von Netzwerk-Bandbreite entkoppelt: es werden nur etwa 20 Kilobit pro Sekunde benötigt. Virenschutz ist nur für den Server nötig. Backups, Datensicherung und Updates werden wesentlich vereinfacht, Datenschutzbestimmungen sind besser darstellbar. Die Aufgabe des Administrators konzentriert sich auf die Sicherstellung einer hundertprozentigen Verfügbarkeit der Server-Infrastruktur. Redundanzen schaffen zusätzliche Sicherheit.

Leichtere Client-Verwaltung inklusive

Im Lieferumfang der Lynx-Thin-Clients ist eine spezielle Management Software enthalten. Darüber lassen sich beispielsweise mehrere Thin Clients zu virtuellen Gruppen zusammenfassen. Updates können von einem zentralen Arbeitsplatz angestoßen werden.

Die energiesparenden Thin Clients von Lynx sind ab 320 Euro in sechs verschiedenen Modellen erhältlich: Auf Basis der VIA V-Serie oder AMDs A-Serie, entweder mit Windows XPe, Windows CE 5.0 oder Linux. Sie besitzen bis zu 512 Megabyte DDR-RAM und ebensoviel Flash-Speicher. Für die Grafikdarstellung sind die jeweiligen Chipsätze zuständig, eine zusätzliche Grafikkarte kann nicht nachgerüstet werden. Als Anschlüsse stehen eine RJ-45-Buchse für 10/100 Base-T Ethernet, eine LPT/Parallel-Schnittstelle, zwei PS/2-Anschlüsse für Tastatur und Maus, eine serielle RS-232-Anschlussmöglichkeit, vier USB-2.0-Ports sowie frontseitige Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrophon bereit.

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