09.09.2008 | Redakteur: Florian Karlstetter

Im Rahmen der vergangenen Woche vorgestellten Virtualisierungs-Offensive hat Hewlett-Packard auch neue Lösungen und Services im Bereich Virtual Desktop Infrastructure (VDI) angekündigt. Neben Thin Clients für verschiedene Einsatzszenarien bringt das Unternehmen mit der HP ProLiant xw460c auch eine neue Blade Workstation. Zusätzliche Services helfen bei Planung, Einführung und Betrieb von Virtualisierungs-Projekten.
Bei den von HP angekündigten Thin Clients handelt es sich um Geräte, die unterschiedlichsten Benutzeranforderungen gerecht werden sollen: der HP t5145 Thin Client als Zugangsgerät für virtuelle Umgebungen in ICA- und RDP-Netzwerken, der HP t5540 Thin Client für Windows, Großrechner- und Internetanwendungen mit einfachem Zugang zu traditionellen Terminal Services und Citrix-Lösungen sowie HP t5545 Thin Client für Windows-, Citrix-, Mid-Range Server-, Unix/Linux Host- und Webapplikationen. Mit dem HP t5630 Thin Client rundet der Hersteller das Portfolio um ein Gerät basierend auf Windows XP embedded mit Enhanced Write Filter (EWF) sowie Symantec Endpoint Protection ab.
Die genannten Thin Clients sind voraussichtlich ab Oktober 2008 erhältlich (das Modell t5630 voraussichtlich ab November), Preise konnte HP derzeit noch nicht nennen.
Mit der neuen HP ProLiant xw460c Blade Workstation adressiert Hewlett-Packard Anwender, die neben einer hohen Grafikleistung auch ein hohes Maß an Flexibilität sowie eine sichere und einfache Verwaltung der Daten im Rechenzentrum benötigen. Die Workstation lässt sich optional um ein HP Graphics Expansion Blade erweitern und ermöglicht so den Einsatz von bis zu vier Monitoren sowie Support für die neuesten PCle Workstation-Grafikkarten, darunter auch die Nvidia Quadro FX5600 PCle.
Die HP ProLiant xw460c Blade Workstation unterstützt bis zu 64 GByte Arbeitsspeicher, so dass selbst aufwändige Berechnungen in 64-bit-Umgebungen möglich sind. Das Gerät soll in Kürze zum Preis ab 4.324 Euro erhältlich sein.
Mit den vorgestellten Services möchte HP Kunden dabei unterstützen, ihre Virtualisierungs-Projekte an den Geschäftsanforderungen auszurichten, die Einführungsrisiken zu minimieren und einen stabilen operativen Betrieb sicherstellen zu können. Dabei handelt es sich um Services für virtuelle Desktop-Infrastrukturen (HP Virtual Desktop Infrastructure Services) mit Citrix XenDesktop sowie Services für die Unterstützung von Virtualisierungsprojekten (HP Virtualization Support Services).
Bei den HP Virtualization Support Services bietet Hewlett-Packard auch Unterstützung für Produkte und Lösungen von Microsoft, VMware, Citrix, Red Hat, Novell, Schulungen für Virtualisierungs-Software sowie ein Trainingslager für HP-UX-Virtualisierungs-Tools runden das Angebot ab. Technische Unterstützung bietet HP bei Bedarf auch für weitere VMware-Lösungen, darunter Workstation, Lab Manager, Stage Manager, Lifecycle Manager und Site Recovery Manager.
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